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DAX kräftig im Minus - Gold wegen Korea-Krise immer stärker

Angesichts der Spannungen zwischen den USA und Nordkorea hat der DAX am Donnerstag deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.014,30 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Wie schon am Vortag gehörten Finanztitel zu den größten Verlierern, Deutsche Bank und Münchener Rück waren am Ende der Kursliste zu finden.

Die größten Abschläge gab es allerdings bis kurz vor Handelsschluss bei der Aktie von Henkel. Der Konsumgüterkonzern hatte am Morgen seine Quartalszahlen vorgelegt und dank Zukäufen und guter Geschäfte mit Klebstoffen seinen Umsatz um knapp zehn Prozent auf 5,1 Milliarden Euro verbessert. Aus eigener Kraft wuchs Henkel aber lediglich um 2,2 Prozent. Anleger reagierten enttäuscht. Ganz anders war die Reaktion auf die ebenfalls veröffentlichten Quartalszahlen von ThyssenKrupp. Der Konzern hat sich durch gute Geschäfte mit Komponenten und Aufzügen und aufgrund höherer Stahlpreise weiter erholt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 41 Prozent auf 620 Millionen Euro zu - stärker als von vielen Anlegern erwartet. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag fast unverändert. Ein Euro kostete 1,1754 US-Dollar (-0,05 Prozent). Der Goldpreis konnte weiterhin deutlich von der Nordkorea-Krise profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.286,02 US-Dollar gezahlt (+0,69 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,18 Euro pro Gramm.

Meldung vom 10.08.2017

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