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Niedersachsens Ministerpräsident kritisiert Politik in Dieselaffäre

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kritisiert die Politik in der Dieselaffäre. Der Staat habe den Autokonzernen "zu viele und zu große Grauzonen" bei der Zulassung von Fahrzeugen erlaubt, sagte Weil dem "Spiegel". Zudem hätten die Behörden zu wenig auf die Einhaltung von Umweltbestimmungen geachtet.

"In manchen Punkten wird die Politik zu Recht kritisiert", räumt Weil ein. Eine Verschulden des Landes Niedersachsen, das zweitwichtigster Aktionär bei Volkswagen ist und zwei Aufsichtsräte stellt, sieht er im Zusammenhang mit den Tricksereien bei Dieselfahrzeugen nicht. "Es ist im Landesinteresse, dass VW erfolgreich und sauber ist", so der Politiker. "Da gibt es übrigens in der gesamten Autoindustrie noch eine Menge zu tun", so Weil.

Meldung vom 11.08.2017

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