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Ulrich Matthes mag Rolle als Bösewicht

Der Schauspieler Ulrich Matthes hat kein Problem damit, im Fernsehen auf die Rolle des Bösewichts festgelegt zu sein. "Mir geht es immer um Wahrhaftigkeit für mich, die Figur und ihr Spiel", sagte der Berliner Schauspieler der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Freitagsausgabe). Allerdings habe er auch wenig Einfluss darauf, welche Rollen ihm im Fernsehen angeboten werden.

"Man kann Wünsche äußern, das tue ich auch. Sie werden aber selten erhört, weil Regisseure Rollen am Ende gemäß ihrer Vorstellung besetzen." Am Ende vieler Arbeiten werde ihm zum Beispiel immer versichert, wie lustig er sei und wie gern die Regisseure mal eine Komödie mit ihm machen würden, so Matthes. "Ich sag dann immer: mach doch! Und warte. Und warte. Das ist auch die Crux von Christoph Waltz in "Inglorious Basterds" - fantastische Figur, aber seither spielt er sie immer und immer wieder. Ein Dilemma." In dem Thriller "Die vermisste Frau", der von der ARD am Freitag ausgestrahlt wird, spielt Matthes einen Auftragskiller, der seinem Opfer (Corinna Harfouch) emotional zu nahe kommt.

Meldung vom 01.02.2018

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