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Günther Jauch hofft auf "menschliche Restintelligenz"

Günther Jauch glaubt trotz aller bedrohlichen Umweltdaten an die Zukunft unseres Planeten: "Ich habe doch eine gewisse Hoffnung, dass die schlimmsten Menetekel an der Wand nicht wahr werden", sagte der Moderator dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). Schließlich sei weder das Waldsterben eingetroffen, noch habe der Club of Rome 1972 mit seinem Untergangs-Szenario recht gehabt. "Könnte ja sein, dass die menschliche Restintelligenz ausreicht, um Lösungen zu finden."

Zudem gebe es immer wieder Mut machende Überraschungen: "Die Chinesen treiben die Elektromobilität in einer Art und Weise voran, dass wir Europäer schwer beeindruckt sein sollten", sagte Jauch dem RND. Hoffnung machen dem 61-Jährigen die nachfolgenden Generationen: "Mein Eindruck ist, dass junge Leute heute deutlich umweltbewusster unterwegs sind als ihre Väter und Mütter in dem Alter. Insofern braucht es den erhobenen Zeigefinger gar nicht", sagte Jauch. Jauch selbst kommt beim Umweltschutz schnell an seine Grenzen: "Sie sehen einen braven Mülltrenner vor sich, der auch gerne Rad statt Auto fährt. Aber schon, wenn es regnet, geraten die guten Vorsätze zur Makulatur." Jauch ist Erzähler der Kinodokumentation "Unsere Erde II", die am 15. März in die Kinos kommt. Im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" erklärte Jauch auch, warum er in Rateshows manchmal richtig fies ist: "Oh, Sie müssen unberechenbar bleiben. Sie dürfen nicht immer nett sein und auch nicht immer der Zyniker. Wenn jeder sich drauf verlassen kann, dass ich erst dreimal nachfrage, ob sich jemand für eine bestimmte Antwort entscheiden soll, merkt auch der Letzte, dass er den Joker wählen sollte." Und weiter: "Wir reden nicht über die Neuregelung der Sozialhilfe, sondern über eine Unterhaltungssendung. Unberechenbarkeit und Überraschungen sind in dem Medium eine Qualität."

Meldung vom 10.03.2018

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