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Auswärtiges Amt besorgt über Lage im Jemen

Das Auswärtige Amt hat sich besorgt über aktuelle Entwicklungen in der jemenitischen Hafenstadt Hodeidah geäußert. "In einem dicht besiedelten urbanen Umfeld besteht das Risiko schwerwiegender humanitärer Konsequenzen der Militäroperation", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Mittwoch zum angelaufenen militärischen Vorgehen der jemenitischen Regierung und der sie unterstützenden Koalition zur Rückeroberung der Stadt. Als wichtigster Importhafen des Jemen sei Hodeidah zentral für die humanitäre Versorgung der Bevölkerung des ganzen Landes.

"Wir appellieren an alle Konfliktparteien, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten, und fordern im Interesse der Not leidenden Menschen im Jemen von allen Parteien die strikte Einhaltung des humanitären Völkerrechts und die Achtung der humanitären Prinzipien." Schon die Auseinandersetzungen der letzten Monate südlich von Hodeidah hätten die bestehende humanitäre Krise weiter verschärft und Zehntausende zur Flucht getrieben. Die aktuellen Entwicklungen drohten die laufenden Vermittlungsbemühungen des Sondergesandten der Vereinten Nationen, Martin Griffiths, weiter zu erschweren. "Wir rufen die Konfliktparteien dazu auf, konstruktiv mit dem Sondergesandten der Vereinten Nationen und den internationalen humanitären Organisationen vor Ort zusammenzuarbeiten und alle Möglichkeiten zu nutzen, eine weitere Eskalation im Konflikt zu verhindern." Die Bemühungen des Sondergesandten habe die volle Unterstützung, da eine dauerhafte Lösung des Konflikts nur auf politischen Wege möglich sei.

Meldung vom 13.06.2018

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