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Wehrbeauftragter verteidigt deutsche Rüstungsausgaben

Vor dem Nato-Gipfel hat der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, die deutschen Verteidigungsausgaben gegen Kritik verteidigt. "Für Deutschland sind erst mal 1,5 Prozent bis 2024 ein realistisches Ziel", sagte Bartels der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe). Damit würde Deutschland mit anderen europäischen Nato-Ländern gleichziehen: "In absoluten Zahlen werden wir dann voraussichtlich genauso viel ausgeben wie unsere französischen und britischen Partner. Das wäre nicht so schlecht", sagte der SPD-Politiker.

Die USA fordern von Deutschland, das Zwei-Prozent-Ziel für Rüstungsausgaben bis 2024 zu erfüllen. Der Wehrbeauftragte verwies darauf, dass alle Nato-Staaten sich gemeinsam auf dieses Ziel verpflichtet hätten. "Es ist eine Orientierung, die sich die Nato selbst einstimmig gegeben hat, keine US-Idee", so Bartels. Auch der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, sieht Deutschland bei der Aufstockung der Rüstungsausgaben auf dem richtigen Weg. "Deutschland befindet sich auf dem Pfad, seine Verteidigungsausgaben in Richtung zwei Prozent zu entwickeln", sagte Hardt der Zeitung. Dadurch werde die Ausrüstung der Bundeswehr spürbar verbessert. "Dies ist angesichts der neuen Bedrohungslage und den großen Aufgaben, vor denen die europäische Verteidigung steht, richtig", so Hardt.

Meldung vom 10.07.2018


Foto: über dts Nachrichtenagentur

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