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Schäuble äußert im Wehretat-Streit Verständnis für Trump

In der Debatte über die Ausgaben der Bundesregierung für die Verteidigung erfährt US-Präsident Donald Trump Unterstützung durch den früheren Bundesfinanzminister und jetzigen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU). "Der US-Präsident hat eine andere Form von Kommunikation, die ist mir fremd, und sie gefällt mir auch nicht. Doch in der Frage der militärischen Verteilungslasten hat er nicht ganz unrecht", sagte Schäuble den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

"In der Tat haben wir uns verpflichtet, die Militärausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen." Derzeit sei nicht sicher, ob das erreicht werde. "Ich bin kein großer Fan von Trump, aber diese kritische Position kann ich verstehen", sagte der CDU-Politiker. Schäuble sprach sich dafür aus, mit dem US-Präsidenten "mit einer Mischung aus Respekt und Selbstbewusstsein" umzugehen. Schäuble: "Der amerikanische Präsident ist vom Volk gewählt. Das müssen wir respektieren."

Meldung vom 11.07.2018

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