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Außenhandelspräsident fürchtet weitere Eskalation im Zollstreit

Außenhandelspräsident Holger Bingmann hat nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber China vor einer weiteren Eskalation auch im Handel der EU mit den USA gewarnt. "Das Vorgehen der US-Regierung gegen China bedeutet nichts Gutes für die EU, denn es lässt auf die Eskalationsbereitschaft Präsident Trumps schließen", sagte Bingmann der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Man kann davon ausgehen, dass die Vereinigten Staaten in naher Zukunft auch gegenüber der EU weiter an der Eskalationsspirale drehen und, als Reaktion auf die EU-Ausgleichsmaßnahmen, auch Zusatzzölle auf Autos und Autoteile einführen werden", warnte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA).

Er forderte die EU und die Bundesregierung auf, gegenüber Trump eine Deeskalationsstrategie zu fahren, statt mit Gegendrohungen zu reagieren. "Eine bessere Lösung wäre Deeskalation und die Fortsetzung der Gespräche über den grundsätzlichen Abbau der Handelsschranken zwischen der EU und den USA", sagte der BGA-Chef. Trump hatte am Mittwoch Strafzölle auf weitere chinesische Produkte im Wert von 200 Milliarden US-Dollar angedroht.

Meldung vom 12.07.2018

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