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Verbraucherpreise im Juni um 2,1 Prozent gestiegen

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juni 2018 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Vergleich zum Mai 2018 stieg der Verbraucherpreisindex im sechsten Monat des Jahres um 0,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende Juni.

Maßgeblich beeinflusst wurde die Inflationsrate im Juni durch die Preisentwicklung der Energieprodukte. Der Preisanstieg bei Energie gegenüber dem Vorjahresmonat fiel mit + 6,4 Prozent noch höher aus als im Mai (+ 5,1 Prozent). Insbesondere verteuerte sich von Juni 2017 bis Juni 2018 leichtes Heizöl um 30,3 Prozent, im Wesentlichen bedingt durch die vergleichsweise niedrigen Preise vor einem Jahr. Teurer als ein Jahr zuvor waren zudem Kraftstoffe (+ 11,3 Prozent). Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von Juni 2017 bis Juni 2018 mit + 3,4 Prozent überdurchschnittlich. Die Teuerungsarate für Nahrungsmittel lag damit den dritten Monat in Folge über drei Prozent. Die Preiserhöhungen betrafen alle Nahrungsmittelgruppen. Teurer als ein Jahr zuvor waren vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 14,4 Prozent, darunter Butter: + 26,1 Prozent). Die Preise für Waren insgesamt lagen im Juni um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im sechsten Monat des Jahres gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent und damit weniger stark als die Preise für Waren.

Meldung vom 12.07.2018

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