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Öffentliches Finanzvermögen 2017 um 5,4 Prozent gewachsen

Das Finanzvermögen des Öffentlichen Gesamthaushalts beim nicht-öffentlichen Bereich hat sich zum Jahresende 2017 auf 932,1 Milliarden Euro belaufen: Damit hat sich das Finanzvermögen gegenüber den Ergebnissen des Vorjahres um 5,4 Prozent beziehungsweise 47,7 Milliarden Euro erhöht, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Das Finanzvermögen nahm auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts zu. Der Bund wies zum 31. Dezember 2017 ein Finanzvermögen von 335,9 Milliarden Euro auf, was gegenüber dem Vorjahresende einem Anstieg um 15,2 Milliarden Euro beziehungsweise 4,7 Prozent entspricht.

Diese Entwicklung war maßgeblich dadurch geprägt, dass im Juni 2017 der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung errichtet und damit in den Berichtskreis der Finanzvermögenstatistik neu aufgenommen wurde, so die Statistiker. Die Länder konnten ihr Finanzvermögen zum Ende des Jahres 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Milliarden Euro beziehungsweise 1,3 Prozent auf 234,0 Milliarden Euro erhöhen. Die Gemeinden und Gemeindeverbände wiesen zum Jahresende 2017 ein Finanzvermögen von 205,2 Milliarden Euro auf, was einem Anstieg von 7,1 Prozent beziehungsweise 13,6 Milliarden Euro entspricht. Bei der Sozialversicherung gab es einen Zuwachs des Finanzvermögens um 11,2 Prozent (+ 15,8 Milliarden Euro) auf 157,0 Milliarden Euro. Die bedeutendste Art des Finanzvermögens waren 2017 Anteilsrechte an Einheiten außerhalb des Sektors Staat, welche im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 330,4 Milliarden Euro stieg. Die Anlage in Bargeld und Einlagen nahm um 16,3 Prozent auf 284,3 Milliarden Euro zu. Gehaltene Wertpapiere (-1,2 Prozent auf 155,0 Milliarden Euro), Ausleihungen (-8,5 Prozent auf 86,0 Milliarden Euro) und sonstige Forderungen (-3,3 Prozent auf 76,3 Milliarden Euro) verloren hingegen im Vergleich zum 31. Dezember 2016 an Bedeutung.

Meldung vom 11.10.2018


Foto: über dts Nachrichtenagentur

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