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Welthungerhilfe fürchtet Rückschritte bei Hungerbekämpfung

Die Welthungerhilfe fürchtet Rückschritte bei der Bekämpfung von Hunger durch eine steigende Zahl an Hungerleidenden auf der Welt. Etwa 124 Millionen Menschen weltweit leiden unter akutem Hunger, heißt es im Welthunger-Index 2018, der am Donnerstag von der Welthungerhilfe vorgestellt wurde. Vor zwei Jahren waren es noch 80 Millionen.

Nach Angaben der Welthungerhilfe sind in vielen Ländern wie auch im weltweiten Durchschnitt Hunger und Unterernährung seit 2000 zurückgegangen, was auf klare Verbesserungen hindeutet. Doch in anderen Teilen der Welt halten Hunger und Unterernährung an oder haben sich sogar verschlimmert. Geht der Trend so weiter, "wird es 50 Ländern nicht gelingen den Hunger bis 2030 zu abzuschaffen", so die Hilfsorganisation. Deshalb brauche es verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen den Hunger, auch in Deutschland. "Wir brauchen dauerhafte politische Lösungen für die weltweiten Konflikte, um den Hunger endgültig zu besiegen", sagte die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann. Dem aktuellen Welthunger-Index zufolge ist Hunger sowohl Ursache als auch Folge von Flucht und Vertreibung. In Ländern mit bewaffneten Konflikten ist der Hunger demnach doppelt so hoch wie im Rest der Welt. Mit 68 Millionen Menschen sind weltweit so viele auf der Flucht wie nie zuvor. Der von Concern Worldwide und der Welthungerhilfe gemeinsam herausgegebene Welthunger-Index soll die weltweite Hungersituation ermitteln und aufzeigen, wo der größte Handlungsbedarf besteht.

Meldung vom 11.10.2018

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