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CDU verliert nach Merz-Niederlage kaum Mitglieder

Die CDU hat aufgrund der Niederlage von Friedrich Merz im Rennen um den Parteivorsitz weit weniger Mitglieder verloren als zunächst befürchtet. Das belegen erste Zahlen der Partei, über welche das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) berichtet. Demnach gab es etwa in den Landesverbänden Baden-Württemberg und Sachsen, in denen sich viele einen Kurswechsel mit Merz als Parteivorsitzenden erhofft hatten, keine nennenswerten Austritte im Vergleich zu den Eintritten.

Nach Angaben des Landesverbands traten dort im Dezember insgesamt 136 Mitglieder aus politischen Gründen aus, weitere 264 verlor die Partei aus anderen Gründen wie Umzug, Karteibereinigung oder Todesfall. Zur gleichen Zeit traten 170 Mitglieder in die Partei ein. Ein Jahr zuvor waren im Dezember 50 Mitglieder ein- und 150 ausgetreten. "Es gibt keine Austrittswelle, weil Friedrich Merz die Wahl verloren hat", hieß es dazu im Landesverband. Insgesamt sank die Zahl der Mitglieder um 1.500 auf rund 62.000. Die Partei verliere aufgrund der demographischen Entwicklung jährlich rund zwei Prozent an Mitgliedern, sagte eine Sprecherin. Auch in Sachsen, wo sich viele mit einem Parteivorsitzenden Merz einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik erhofft hatten, gab es keine nennenswerten Austritte. Nach Angaben des Landesverbands wurden 40 Eintritte und 60 Austritte registriert. Insgesamt zählt die Sachsen-CDU 10.444 Mitglieder. Dem Heimat-Landesverband von Merz, Nordrhein-Westfalen, lagen bis Donnerstag noch keine Zahlen vor. Der Verband hat mehr als 125.000 Mitglieder.

Meldung vom 10.01.2019

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