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MZZ Briefdienst erhöht Porto

Der MZZ-Briefdienst hat das Porto erhöht. Bereits seit dem 1. März 2019 verlangt der private Briefanbieter aus Halle (Saale), über den man genau wie bei der Deutschen Post Briefe bundesweit verschicken kann, auch weitestgehend die gleichen Preise wie der Ex-Staatsmonopolist. Für den Standardbrief bis 20 Gramm werden nun 70 Cent anstatt vorher 62 Cent fällig.

Während der Kompaktbrief bis 50 Gramm mit 85 Cent unverändert bleibt, wurde auch das Porto für den Maxibrief bis 500 Gramm erhöht, von 1,35 Euro auf 1,45 Euro. Damit haben Privatkunden gegenüber der Deutschen Post beim MZZ Briefdienst in diesen vielgenutzten Produktklassen vorerst gar keinen Preisvorteil mehr, müssen aber gerade bei überregionaler Post oft deutlich längere Laufzeiten hinnehmen. Einzig der Maxibrief bis 1000 Gramm ist mit 2,50 Euro noch immer 10 Cent günstiger als das gleiche Produkt bei der Deutschen Post. Umsatzsteuerpflichtige Geschäftskunden profitieren aber weiterhin davon, dass das Porto beim MZZ-Briefdienst im Gegensatz zur Deutschen Post auch 19 Prozent Umsatzsteuer enthält, die sie sich vom Finanzamt erstatten lassen können. Viele Geschäftskunden handeln die Preise mit dem alternativen Briefanbieter zudem ohnehin separat aus, über 4.500 lokale Auftraggeber soll es nach Unternehmensangaben geben. Der Grund für die Portoerhöhung seien gestiegene Lohn- und Produktionskosten, teilte der MZZ-Briefdienst auf seiner Internetseite mit. Bereits gekaufte Marken sollen ihre Gültigkeit aber bis 31.12.2019 behalten. Die MZZ-Briefdienst GmbH gehört zur Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung. Die berichtet fast im Wochentakt über die geplante Portoerhöhung bei der Deutschen Post, die Preiserhöhung des eigenen Tochterunternehmens war ihr im Internetangebot "MZ-Web" aber bislang keinen Bericht wert.

Meldung vom 10.03.2019

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