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Haseloff: "Hakenkreuze und CDU geht gar nicht"

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat sich im Fall eines unter Rechtsextremismus-Verdacht stehenden CDU-Kreispolitikers erstmals zu Wort gemeldet. "Ohne Wenn und Aber: Hakenkreuze und CDU geht gar nicht", sagte er am Dienstag der "Mitteldeutschen Zeitung". Zu konkreten Folgen für das CDU-Mitglied wollte sich Haseloff nicht äußern.

Darüber müssten die Parteigremien beraten. Am Donnerstag will der CDU-Landesvorstand mit den Kreisvorsitzenden in Magdeburg zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Bislang war der Fall lediglich vom CDU-Kreisvorstand Anhalt-Bitterfeld beraten worden. Dieser kam am vergangenen Freitag zum Schluss, dass der Kreispolitiker nicht aus der Partei ausgeschlossen wird und auch seinen Platz im Kreisvorstand nicht räumen muss. Beide Beschlüsse fielen einstimmig. Aus den Reihen der Landes-CDU gab es bislang keine offene Kritik an dieser Entscheidung.

Meldung vom 17.12.2019

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