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Haseloff: Anschlag von Halle hinterlässt "tiefe Wunde"

Nach dem antisemitischen Anschlag von Halle (Saale) will Sachsen-Anhalts Landesregierung neue Anstrengungen gegen die Radikalisierung isolierter Menschen unternehmen. Einen Teil der Bevölkerung erreiche politische Bildung bislang gar nicht, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der "Mitteldeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Nötig seien neue Ansätze in ganz Deutschland, "denn diesen Tätertyp kann es überall geben".

Der Anschlag habe dem Land eine "tiefe Wunde" geschlagen. Mit Blick auf den Fall eines CDU-Kreispolitikers mit Neonazi-Verbindungen, sagte Haseloff, die CDU stehe für das christliche Kreuz "und nicht für das genaue Gegenteil, das Hakenkreuz".

Meldung vom 23.12.2019

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