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Haseloff und Kretschmer gegen Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Kurz vor der Ministerpräsidentenkonferenz zu Corona-Maßnahmen sprechen sich ostdeutsche Regierungschef trotz der gestiegenen Infektionszahlen gegen strengere Regeln aus. "In Sachsen-Anhalt verfolgen wir weiter unseren eigenen Weg. Die Infektionen in Sachsen-Anhalt gehen leicht nach oben, sind aber noch nachverfolgbar und aktuell kein Grund darüber nachzudenken, die Maßnahmen wieder zu verschärfen", sagte der sachsen-anhaltinische Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der "Bild am Sonntag".

Sein sächsischer Amtskollege Michael Kretschmer (CDU) forderte Freiwilligkeit statt Zwang: "Ich setze auf die Eigenverantwortlichkeit der Menschen, die sich jetzt im Herbst verstärkt disziplinierter verhalten werden und müssen", sagte er der "Bild am Sonntag". Die Bürger sprechen sich mehrheitlich gegen eine Verschärfung der Corona-Regeln aus. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar/Emnid für die "Bild am Sonntag" wollen 57 Prozent der Befragten die Maßnahmen in ihrer aktuellen Form beibehalten, acht Prozent sprachen sich für eine Lockerung aus, 33 Prozent für eine Verschärfung (zwei Prozent weiß nicht/keine Angabe). Für die Erhebung befragte Kantar/Emnid am 24. September 2020 insgesamt 505 Menschen. Frage: "Sollten die Corona-Maßnahmen Ihrer Meinung nach für den Herbst verschärft, gelockert oder genau so beibehalten werden?"

Meldung vom 27.09.2020

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