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Arbeitsmarkt in Halle von hartem Lockdown unbeeindruckt

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Halle ist die Arbeitslosenzahl im Dezember weiter gestiegen - der harte Lockdown hatte aber kaum Auswirkungen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 2.005 Frauen und Männer mehr arbeitslos gemeldet, teilte die Arbeitsagentur am Dienstag mit. Insgesamt waren 16.937 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Das sind 67 mehr Arbeitslose als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 7,9 Prozent. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren stagnierte bei 1.726 und ist an sich unauffällig. Sie machten somit insgesamt 10,2 Prozent der Arbeitslosen im Agenturbezirk Halle aus. 31,2 Prozent der Arbeitslosen im Agenturbezirk Halle sind 50 Jahre und älter. Im Vergleich zum Vormonat stieg diese Zahl um 1,5 Prozent auf 5.286, im Vorjahresvergleich stieg sie um 12,3 Prozent. "Wir sehen aktuell im zweiten Lockdown noch keinen Einbruch des Arbeitsmarkts im Agenturbezirk", sagte die Chefin der Hallenser Arbeitsagentur, Petra Bratzke. Viele Betriebe würden ihre Beschäftigten halten, unterstützt durch Kurzarbeit und Stützungsmaßnahmen des Bundes und des Landes. "Arbeitskräftesicherung und Arbeitsplatzsicherung in der Corona Krise bleiben die zentralen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt in 2021, die weiterhin zu bewältigen sind", so Bratzke weiter.

Meldung vom 05.01.2021

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