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Nachrichten und Spielberichte vom Halleschen FC
Nachrichten aus Deutschland & der Welt

 

Berlin
Wirtschaftsministerium bereitet Corona-App-Kampagne vor

Das Bundeswirtschaftsministerium startet mit Vorbereitungen für die Verbreitung und Bewerbung einer App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionen. Anlass ist die Zusage der Verbände Eco und BVDW, mit einer Werbekampagne die Einführung einer Corona-Warn-App in Deutschland zu unterstützen, berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf Informationen aus dem Ministerium. Am Dienstag will demnach der Beauftragte des Wirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, Thomas Jarzombek (CDU), mit den Verbänden das weitere Vorgehen in einem Videocall besprechen. [Mehr...]

Berlin
FDP fordert Europäischen Sicherheitsrat für Krisenmanagement

Als Antwort auf die Corona-Pandemie fordert die FDP eine bessere Koordinierung des europäischen Krisenmanagements. Ein Zehn-Punkte-Konzept, das die Bundestagsfraktion am Dienstag beschließen will und über das die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben) vorab berichten, sieht die Schaffung eines Europäischen Sicherheitsrats vor. Das Europäische Zentrum für Krisenkoordinierung müsse aufgewertet und besser finanziert werden, heißt es in dem Papier aus der Feder des stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden Alexander Graf Lambsdorff. [Mehr...]

Berlin
Ethikrat-Vorsitzender warnt vor festem Ausstiegsdatum

Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Peter Dabrock, hat vor einer voreiligen Festlegung auf ein Ende der Ausgangssperren und Kontaktauflagen gewarnt. "Wenn man nur auf den Zeitrahmen schaut und zum Beispiel den 19. April nennt, um womöglich festzustellen, dass das Datum doch nicht haltbar ist, dann sind die Menschen frustriert", sagte der Erlanger Theologie-Professor den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). "Von einer solchen Kommunikationsstrategie rate ich ab." [Mehr...]

Berlin
Deutsche Hotels sind zur Aufnahme von Corona-Patienten bereit

Zahlreiche deutsche Hoteliers sind in der Coronakrise bereit, ihre Hotels in Krankenstationen zu verwandeln. "Einige Häuser haben bereits ihre Bereitschaft angekündigt, ihre Häuser für die Aufnahme von Corona-Infizierten zu öffnen", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA), Ingrid Hartges, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). "Die zuständigen staatlichen Institutionen stehen in den Bundesländern bereits in Kontakt mit unseren Landesverbänden." [Mehr...]

Berlin
Rotes Kreuz befürchtet unhaltbare Situation in Pflegeheimen

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt vor unhaltbaren Situationen in Alten- und Pflegeheimen während der Coronakrise. "Die Situation ist sehr, sehr angespannt. Wenn wir nicht aufpassen, werden die Krankenhäuser in den nächsten Wochen viele Patienten aus Pflegeheimen zur Behandlung gegen das Coronavirus aufnehmen müssen", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). [Mehr...]

Berlin
DRK sammelt fünf Millionen Euro für Corona-Nothilfefonds

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat innerhalb von nur knapp zwei Wochen fünf Millionen Euro an Spenden für ehrenamtliche Helfer in der Coronakrise eingesammelt. "Die Hilfsbereitschaft ist in diesen Tagen in ganz Deutschland unglaublich groß", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Die Erfahrungen des DRK in diesen Tagen zeigten, "dass unsere Gesellschaft auch in schwierigen Zeiten zusammenhält und wir kein Volk von Egoisten sind", sagte Hasselfeldt. [Mehr...]

Berlin
Weltärztebund warnt in Exit-Debatte vor festem Datum

Der Chef des Weltärztebundes, Professor Frank Ulrich Montgomery, fordert die Politik auf, den Ausstieg aus den aktuellen Corona-Beschränkungen vorzubereiten. Zu "Bild" (Montagausgabe) sagte er: "Die Politik soll sich jetzt auf eine Exit-Strategie festlegen. Der Restart-Termin ist kein Kalender-Datum, sondern die Dauer in der sich Infektionen in einem Gebiet verdoppeln. Ich warne jedoch vor einem JoJo-Effekt bei den Ansteckungen." [Mehr...]

Brüssel
20 EU-Länder haben wegen Corona Grundrechte eingeschränkt

Im Kampf gegen das Coronavirus hat nach Angaben der Europäischen Kommission die große Mehrheit der EU-Länder mittlerweile die Grundrechte ihrer Bürger eingeschränkt. "Bisher haben 20 EU-Länder eine Art Notstandsgesetzgebung verabschiedet, um die Coronakrise erfolgreich zu bekämpfen und die notwendigen Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen und den Schutz der Menschen gegen das Virus durchsetzen zu können", sagte die für Rechtsstaatsfragen zuständige Vizepräsidentin der EU-Kommission, Vera Jourova, der "Welt" (Montagausgabe). Auf lange Sicht bestünde die Gefahr, dass die Demokratie durch diese Maßnahmen geschwächt wird. [Mehr...]

Berlin
Jobcenter sollen Hartz IV ohne Vermögensprüfung bewilligen

Jobcenter sollen Hartz-IV-Anträge wegen der Coronakrise auch ohne Vermögensprüfung und ohne persönliches Erscheinen der Betroffenen bewilligen können. Das berichtet die "Bild" (Montagausgabe) unter Berufung auf eine neue interne Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach sollen auch formlose Anträge (z.B. per Mail) angenommen werden und grundsätzlich rückwirkend vom jeweiligen Monatsbeginn für die Dauer von sechs Monaten gewährt werden. [Mehr...]

Berlin
Lehrerverband fordert freiwilliges Sitzenbleiben

Schüler mit schlechten Leistungen sollen laut Deutschem Lehrerverband lieber freiwillig die Klasse wiederholen, als mit großem Rückstand die nächste Klassenstufe zu beginnen. "Der Deutsche Lehrerverband rät betroffenen Eltern und Schülern, insbesondere wenn die bisherigen Leistungen sehr schlecht waren, ernsthaft zu prüfen, ob nicht ein freiwilliges Wiederholen sinnvoller ist, als mit massiven Wissenslücken aufzurücken", sagte der Präsident des Verbands, Heinz-Peter Meidinger, der "Bild" (Montagausgabe). Seine Empfehlung gelte aber nur für Schüler, bei denen "bereits vor Corona solche Leistungsdefizite feststellbar waren, dass ein Erreichen des Klassenziels unwahrscheinlich gewesen wäre", so Meidinger. [Mehr...]

Berlin
Theurer kritisiert Bundesregierung für Schutzmasken-Mangel

FDP-Fraktionsvize Michael Theurer wirft der Bundesregierung vor, bei der Versorgung des Landes mit Schutzmasken und -kleidung wertvolle Zeit verschwendet zu haben. "Das Krisenmanagement der Bundesregierung war lange Zeit unkoordiniert. Da wurde wertvolle Zeit verschwendet", sagte Theurer der "Passauer Neuen Presse" (Montagsausgabe). [Mehr...]

Berlin
FDP-Fraktionsvize: Ausländische Pflegekräfte unverzichtbar

Der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hält Pflegekräfte aus dem Ausland in der aktuellen für unverzichtbar. "Die Bundesregierung muss dringend mit den Herkunftsländern verhandeln, damit die Freizügigkeit sichergestellt wird, das gilt vor allem für Polen. Auf diese Pflegekräfte können wir in der aktuellen Krise nicht verzichten", sagte Theurer der "Passauer Neuen Presse" (Montagausgabe). [Mehr...]

London
Großbritanniens Premier Johnson ist im Krankenhaus

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ist im Krankenhaus. Das teilte die Downing Street am Sonntag mit. Die Maßnahme sei rein vorsichtshalber ergriffen worden, hieß es. [Mehr...]

Berlin
Grüne fordern mehr Schutz für Saisonarbeiter

Die Grünen fordern die strikte Einhaltung von gesundheitlichen Standards und der Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes beim Einsatz von Saisonarbeitern in der Landwirtschaft. In einem Brief an Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), über den die "Passauer Neue Presse" (Montagausgabe) berichtet, verlangen die frühere Landwirtschaftsministerin Renate Künast und andere Grünen-Bundestagsabgeordnete Aufklärung darüber, wie dies konkret gewährleistet werden soll. Auch die Grünen würden die dringende Notwendigkeit der Unterstützung der Landwirtschaft durch ausländische Arbeitskräfte sehen, heißt es darin. [Mehr...]

Berlin
Widmann-Mauz nimmt Muslime vor Ramadan in die Pflicht

Nach der unerlaubten Menschenansammlung vor einer Moschee in Berlin-Neukölln am Freitag und zweieinhalb Wochen vor Ramadan-Beginn nimmt die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), die muslimischen Gemeinden und Migrantenverbände in die Pflicht. "Jetzt kommt es auf jede und jeden an. Gesundheit geht vor, da darf es aktuell auch für gemeinsame Gebete vor Ort keine Ausnahme geben", sagte Widmann-Mauz der "Welt" (Montagausgabe). [Mehr...]

Berlin
Schwesig fordert Notkita-Platz für Kinder aus gefährdeten Familien

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), fordert einen Notkita-Platz für Kinder aus gefährdeten Familien. Es brauche eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern, um Kinder und Frauen gerade in der Coronakrise besser vor häuslicher Gewalt zu schützen, sagte Schwesig am Sonntag im ARD-Magazin "Bericht aus Berlin". Kinder aus gefährdeten Familien müsse man gerade jetzt weiter betreuen - durch Notkitas oder Notfallplätze. [Mehr...]

Halle (Saale)
Über 100.000 Corona-Nachweise in Deutschland

Seit Sonntagabend ist auch in Deutschland die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus sechsstellig. Laut Abfrage bei den Landesministerien, Städten und Landkreisen waren bis kurz nach 20 Uhr insgesamt 100.036 Personen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Das entspricht 121 Infizierten je 100.000 Einwohner. [Mehr...]

Halle (Saale)
Über 100.000 Coronavirus-Infektionen in Deutschland

Die Zahl der in Deutschland bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus hat am Sonntagabend die Marke von 100.000 Personen überschritten. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details. [Mehr...]

Düsseldorf
NRW erwägt Abitur ohne Abschlussprüfungen

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will die Abiturnoten notfalls ohne Abschlussprüfung festlegen. Sollte der Schulbeginn nicht wie geplant nach den Osterferien starten können, werden über verschiedene Szenarien nachgedacht. "Bei den Abiturienten gibt es viele Vorschläge, wie beispielsweise eine Gesamtnote ohne Abiturprüfung zu ermitteln", sagte die FDP-Politikerin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). [Mehr...]

Hamburg
Hamburgs Erster Bürgermeister gegen Exit-Debatte

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat vor einer Debatte über eine Exit-Strategie in der Coronakrise gewarnt. "Wir sind als Länder mit der Bundesregierung einig, dass wir die Kontaktbeschränkungen beibehalten müssen und deshalb keine falschen Signale senden dürfen", sagte Tschentscher der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Derzeit sei die "Dynamik des Infektionsgeschehens" insgesamt noch zu hoch. [Mehr...]

Brüssel
EU-Kommissare dringen auf Corona-Bonds

Aus der Europäischen Kommission kommt neuer Druck für die Einführung von sogenannten "Corona-Bonds", also Anleihen, für die alle EU-Staaten gemeinsam haften. Der französische Binnenmarktkommissar Thierry Breton und der italienische Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni haben die Mitgliedstaaten in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe) aufgefordert, Solidarität zu zeigen und einen steuerfinanzierten Fonds aufzulegen, der langfristige Anleihen ausgibt. Der Fonds solle ausschließlich für den wirtschaftlichen Aufbau nach der Krise genutzt werden. [Mehr...]

Athen
Griechenland macht Vorschlag für EU-Corona-Abwehr

In der Diskussion um Europas Antwort auf die Coronakrise schlägt Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis vor, dass die europäischen Länder gemeinsam die Patente von Impfstoffen und Schnelltests für den Coronavirus erwerben. Damit könnten diese Produkte dann schnell und gerecht dort verteilt werden, wo sie am dringendsten gebraucht würden, sagte Mitsotakis der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Mit dem Kauf von Patenten werde der Anreiz erhalten, weiter in Forschung und Entwicklung gegen den Coronavirus zu investieren. [Mehr...]

Berlin
Linnemann lehnt "milliardenschwere Umverteilungsinstrumente" ab

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) hat sich gegen sogenannte Corona-Bonds ausgesprochen. "Wir dürfen Solidarität nicht mit Haftungsvergemeinschaftung verwechseln. Deutschland kann auch ohne neue EU-Geldtöpfe besonders vom Virus betroffenen Nachbarländern schnell und wirksam mit direkten Hilfen helfen", sagte der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) dem "Westfalen-Blatt" (Montagsausgabe). [Mehr...]

Langen
PEI verlangt schnellere Suche nach Corona-Antikörper-Therapie

Deutschlands Medikamentenzulassungsbehörde Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat die Universitäten aufgefordert, schneller nach einer Antikörper-Therapie gegen das Coronavirus zu suchen. "Hier braucht es mehr Tempo, damit wir ein Antikörper-Therapeutikum bereithaben, sollte die Pandemie noch dramatischere Ausmaße annehmen", sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es sei nach wie vor "offen", ob Antikörper aus dem Blutplasma von Genesenen (Rekonvaleszenten) im Fall von Corona wirklich helfen würden, sagte Cichutek. [Mehr...]

Berlin
Grünen-Chef will Milliarden-Investitionsprogramm

Grünen-Chef Robert Habeck hat für die Zeit nach der Coronakrise ein zehnjähriges Investitionsprogramm zum Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft im Umfang von einer halben Billion Euro gefordert. "Nötig ist voraussichtlich ein zehnjähriges Investitionsprogramm in Höhe von 500 Milliarden Euro, 50 Milliarden Euro pro Jahr", sagte Habeck der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Es brauche eine langfristige Investitionsoffensive, "um die Wirtschaft wieder aufzubauen und krisenfest zu machen", so Habeck. [Mehr...]

Berlin
Zentralregister: Weniger als 40.000 Intensivbetten in Deutschland

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat einer Meldung widersprochen, wonach es mittlerweile fast 40.000 Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern gebe. "Wir können diese Zahl in keinster Weise bestätigen", sagte eine Sprecherin der DIVI, die das Zentralregister betreibt, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Damit korrigierte sie Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) von vor wenigen Tagen. [Mehr...]

Berlin
Theologe fordert Kirchenöffnung zu Ostern

Der Theologe Peter Hahne fordert, trotz der Coronavirus-Pandemie Karfreitag und Ostern die Kirchen zu öffnen. "Getränkemärkte haben auf, das Gotteshaus nicht. Wem wollen Sie das erklären?", sagte der Publizist der "Neuen Osnabrücker Zeitung". [Mehr...]

Tübingen
Tübingens Oberbürgermeister verlangt Quarantäne für Alte und Kranke

Als Ausweg aus der Coronakrise fordert Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) eine pauschale Quarantäne für Alte und Kranke. "Es wäre ein neuer Generationenvertrag, bei dem die Jüngeren arbeiten gehen, die Infektion auf sich nehmen, während die Älteren und Kranken auf soziale Kontakte verzichten", sagte Palmer der "taz" (Montagsausgabe). Palmer hält eine wirksame Quarantäne für Risikogruppen für umsetzbar. [Mehr...]

Wolfsburg
VW-Dieselvergleich kommt voran

Der VW-Dieselvergleich kommt offenbar voran. Gut zwei Wochen nach Beginn der Anmeldefrist hätten 70 Prozent der 262.000 berechtigten Kunden ihre Dokumente hochgeladen, in knapp einem Fünftel der Fälle sei die Überprüfung bereits abgeschlossen, sagte ein Volkswagen-Sprecher dem "Tagesspiegel". VW hatte das Verfahren am 20. März eröffnet. [Mehr...]

Wien
Österreich lehnt Corona-Bonds ab

Österreich lehnt Corona-Bonds zur Bewältigung der von der Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise ab. "Die Krise sollte nicht dazu genutzt werden, Vorschläge von vorgestern unter dem Deckmantel der Coronakrise umzusetzen", sagte der österreichische Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). In der Eurozone gebe es genügend Instrumente wie das Anleihe-Ankaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB), um auf den Finanzbedarf der besonders betroffenen Länder zu reagieren. [Mehr...]

Berlin
Bitkom: Datennetze verkraften Homeoffice gut

Die deutschen Datennetze verkraften die Mehrbelastung durch den gestiegenen Datenverkehr und mehr Telefongespräche nach Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom in der Coronakrise bisher problemlos. "Der Datenverkehr ist in den vergangenen vier Wochen um rund zehn Prozent gestiegen. Dieser Zuwachs wurde von den Netzen problemlos ohne Überlastungen, Engpässe oder Störungen verkraftet", sagte Nick Kriegeskotte, Leiter Infrastruktur und Regulierung des Verbands, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). [Mehr...]

Berlin
Grüne: Bei Durchsetzung der Kontaktbeschränkungen nicht überziehen

Die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, hat angesichts der bundesweiten Kontrollen zur Durchsetzung der Ausgangsbeschränkungen durch die Polizei in Zeiten der Coronakrise vor der Rückkehr obrigkeitsstaatlicher Verhaltensweisen gewarnt. "Die Umsetzung der Maßnahmen treibt mancherorts merkwürdige Blüten, beispielsweise wenn Parkbesucher nach Hause gefahren werden, damit die Ordnungskräfte dort mit Türschildabgleich feststellen können, ob die Eingesammelten tatsächlich im selben Haushalt leben oder gegen das Kontaktverbot verstoßen haben", schreibt sie in einem Positionspapier, über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Montagsausgaben berichten. Die Regeln zur Eindämmung des Virus hätten eine hohe Akzeptanz, fährt Mihalic fort. [Mehr...]

Berlin
FDP schlägt EU-Fonds für medizinische Nothilfe in Coronakrise vor

FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg dringt in der Coronakrise auf größere Unterstützung für medizinische Nothilfe innerhalb Europas. "Ich schlage vor, einen gemeinsamen europäischen Fonds zu bilden, in den die stärkeren Mitgliedsländer jetzt Geld für medizinische Nothilfe in den wirtschaftlich schwächeren EU-Staaten einzahlen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). "Das bedeutet konkrete Solidarität und ein starkes Signal für europäische Gemeinsamkeit in der Coronakrise." [Mehr...]

Berlin
Weißer Ring erwartet hohen Beratungsbedarf wegen Coronakrise

Die Opferschutzorganisation Weißer Ring rechnet wegen der aktuellen Coronakrise mit einem hohen Beratungsbedarf. "Kriminelle nutzen die aktuelle Unsicherheit aus", sagte die Bundesgeschäftsführerin der Organisation, Bianca Biwer, am Sonntag. "Wir sind darauf vorbereitet", fügte sie hinzu. [Mehr...]

Berlin
Berliner Polizeipräsidentin sorgt sich um Schutzausrüstung

Die Beschaffung der Schutzausrüstung gegen das Coronavirus bereitet Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik aktuell "die größte Sorge". Die Konkurrenz um Schutzausstattung auf dem Weltmarkt sei "enorm", sagte Slowik dem "Tagesspiegel". Schon zwei Mal habe man die Erfahrung gemacht, dass die bestellte Ware nicht ankommt. [Mehr...]

Berlin
Coronakrise: Grüne Jugend will Grundeinkommen

Die Jugendorganisation der Grünen fordert die sofortige Auszahlung eines Grundeinkommens für alle Bundesbürger, um die finanziellen Folgen der Coronakrise abzufedern. "Es ist Zeit für eine Einkommensgarantie für die Menschen. Es ist Zeit für ein Grundeinkommen in Höhe von 1.000 Euro monatlich", sagte die Grüne-Jugend-Vorsitzende Anna Peters dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). [Mehr...]

Berlin
FDP-Vize Suding verlangt rasche Exit-Strategie

Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Katja Suding fordert von der Bundesregierung, in der Coronakrise rasch eine Ausstiegsstrategie vorzulegen. "Es muss unbedingt schon jetzt eine Exit-Strategie entwickelt werden", sagte sie dem "Spiegel". Die Bundestagsabgeordnete aus Hamburg kritisierte die Kommunikation der Koalition. [Mehr...]

Düsseldorf
Reul sieht Coronakrise auch als gesellschaftliche Chance

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sieht ungeachtet aufkommender Missstimmung wegen der Einschränkungen des täglichen Lebens eine große gesellschaftliche Chance in der Coronakrise. Der Wert der Solidarität steige und steige, sagte Reul dem "Tagesspiegel". Dafür sei er jeden Tag dankbar. [Mehr...]

Madrid
Spaniens Ministerpräsident: EU muss "Kriegswirtschaft" organisieren

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die EU-Partner zu "rigoroser Solidarität" aufgerufen. Um in der Coronavirus-Pandemie nicht als Union zu scheitern, müsse die EU nach seiner Ansicht nun eine "Kriegswirtschaft" organisieren, schreibt Sánchez in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Online-Ausgabe). "Europa muss eine Kriegswirtschaft auf die Beine stellen und die Gegenwehr, den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Erholung Europas in die Wege leiten. Und zwar so früh wie möglich mit Maßnahmen zur Stützung der Schulden, die wir in vielen Staaten aufnehmen." [Mehr...]

Berlin
Fischer und Gabriel fordern "Marshall-Plan" für Italien und Spanien

Die früheren Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und Sigmar Gabriel (SPD) haben in einem Appell vor einem Auseinanderbrechen Europas durch die Coronakrise gewarnt und die Bundesregierung zu einer Art "Marshall-Plan" für Spanien und Italien aufgerufen. "Europa braucht jetzt zweierlei: gemeinsame Hilfen in der Krise und ein gemeinsames Wiederaufbauprogramm nach der Krise", schreiben Fischer und Gabriel in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" und den "Tagesspiegel" (Montagsausgaben). "Italien und Spanien werden es Europa und vor allem uns Deutschen hundert Jahre lang nicht vergessen, wenn wir sie (...) jetzt im Stich lassen. Und genau das tun wir gerade", kritisieren die beiden früheren Spitzenpolitiker. [Mehr...]

Berlin
IG BAU erwartet 50.000 Entlassungen von Gebäudereinigern

Die Gewerkschaft IG Bau und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks warnen vor einer Massenentlassung von Reinigungspersonal. "Der Gebäudereinigung in Deutschland stehen dramatische Wochen bevor: Es wird massenhaft Kurzarbeit geben - insbesondere in dieser Karwoche und in der Woche nach Ostern. Sogar Massenkündigungen sind wahrscheinlich", sagte Ulrike Laux, Bundesvorstandsmitglied der IG BAU, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). [Mehr...]

Berlin
Scholz will Konjunkturpaket ökologisch ausrichten

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich für ein Konjunkturpaket ausgesprochen, das sich an den internationalen Klimazielen orientiert. Wenn die akute Phase der Pandemie vorbei sei, "macht ein Konjunkturpaket Sinn, um die Wirtschaft anzukurbeln", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Wir wollen die technologische Modernisierung unseres Landes voranbringen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir 2050 klimaneutral wirtschaften können." [Mehr...]

Berlin
Göring-Eckardt will Prämien für Pfleger aus Gesundheitsfonds

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt will Mittel des Gesundheitsfonds nutzen, um Dankesprämien an das medizinische Pflegepersonal zu zahlen. "Der Bund sollte jetzt alle Mittel und Wege nutzen, um neben anderen Maßnahmen auch direkte finanzielle Prämien an das Personal zu unterstützen", sagte Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Das Gesundheitsministerium könnte jetzt Mittel aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds freigeben und einen Fonds für die Pflege aufsetzen, damit Krankenhäuser, Rettungsdienste und Pflegeeinrichtungen zusätzliche Gelder erhalten, die sie rasch als Dankesprämien an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszahlen können", so die Grünen-Politikerin. [Mehr...]

Wien
Österreichs Finanzminister kritisiert Debatte um Corona-Bonds

Wenige Tage vor der Videokonferenz der europäischen Finanzminister am kommenden Dienstag, in der über Finanzhilfen in der Coronakrise beraten werden soll, hat der österreichische Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) die Idee gemeinsamer europäischer Anleihen in der Coronakrise scharf kritisiert. "Es ist nicht legitim, unter dem Deckmantel von Corona die Ideen von vor fünf, zehn oder zwanzig Jahren wiederaufzuwärmen, die damals aus guten Gründen nicht umgesetzt wurden", sagte Blümel der "Welt am Sonntag". Es gebe "keine sachlichen Gründe für Corona-Bonds". [Mehr...]

Berlin
BDI rechnet mit starker globaler Rezession

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet angesichts der Coronakrise heftige Folgen für die deutsche und internationale Wirtschaft. "Für Deutschland muss im laufenden Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von drei bis sechs Prozent gerechnet werden", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang der "Welt am Sonntag". Für diese Annahme geht der BDI von einer Unterbrechung der wirtschaftlichen Aktivitäten von maximal sechs Wochen aus. [Mehr...]

Berlin
BDA-Chef fürchtet staatliche Einmischung bei Kurzarbeitergeld-Erhöhung

In der Debatte um Kurzarbeitergeld-Aufstockungen warnt der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, vor staatlicher Einmischung. "Die Politik sollte sich unbedingt davor hüten, die Arbeitgeber zu pauschalen Aufstockungen zu drängen, wofür vielen die Liquidität schlicht fehlt", sagte Kramer der "Welt am Sonntag". Es gebe zwar Unternehmen und Branchen, die das Kurzarbeitergeld aufstocken könnten. [Mehr...]

Berlin
Zahlreiche Händler verlangen Nachlass von Vermietern

Im Zuge der Coronakrise fordern immer mehr Einzelhandelsunternehmen von den Vermietern ihrer Filialen Zugeständnisse. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf entsprechende Anschreiben an Vermieter von mehreren mittelständischen Unternehmen. Darin wird in unterschiedlichen Formulierungen angekündigt, dass die Miete für April nicht gezahlt werde. [Mehr...]

Frankfurt/Main
Studie: Coronakrise beschleunigt Filialabbau bei deutschen Banken

Durch die Coronakrise wird sich laut einer aktuellen Studie der Filialabbau bei deutschen Banken beschleunigen. "Corona-bedingt" dürften bis zum Jahr 2025 zusätzlich 3.500 Filialen wegfallen, prognostiziert die Beratung Investors Marketing in einer Studie, über welche die "Welt am Sonntag" berichtet. Die Anzahl der Kundenanlaufstellen werde damit insgesamt um 10.700 auf rund 16.000 fallen. [Mehr...]

Berlin
Lindner will "nationale Luftbrücke" für Schutzmasken

Christian Lindner hat sich dafür ausgesprochen, den Mangel an Schutzmasken schnell und unbürokratisch zu beheben. "Warum schaffen wir nicht pragmatisch eine nationale Luftbrücke, um in China produzierte Materialien zu uns zu transportieren? Stattdessen stehen viele Maschinen der Lufthansa am Boden und die Zulassung von Importprodukten dauert", sagte der FDP-Chef der "Welt am Sonntag". Lindner sieht darin ein Defizit beim Katastrophenschutz. [Mehr...]

Berlin
BMI: Einreiseverbot gilt nicht für Asylbewerber

Der seit 16. März geltende Zurückweisungserlass für die meisten Ausländer gilt nicht für Asylbewerber. Durch die neuen Grenzschutzmaßnahmen habe sich "am bisherigen Asylverfahren keine Änderung ergeben", teilte laut der "Welt am Sonntag" das Bundesinnenministerium (BMI) mit. Seit dem 16. März kontrolliert die Bundespolizei zur Eindämmung der Infektionsgefahren an den Grenzabschnitten zu Frankreich, Österreich, Dänemark, Luxemburg und der Schweiz und weist Ausländer zurück, die nicht zu Ausnahmegruppen gehören. [Mehr...]

Berlin
FDP-Chef gegen SPD-Vorschlag einer Vermögensabgabe

FDP-Chef Christian Lindner hat sich für eine Senkung der Steuerlast ausgesprochen. "Die SPD-Parteivorsitzende hat eine Vermögensabgabe gefordert. Der Mittelstand, der gerade um seine Existenz kämpft und in den letzten Jahren die historisch höchste Steuerlast geschultert hat, soll dadurch noch weiter geschwächt werden", sagte der FDP-Vorsitzende der "Welt am Sonntag". [Mehr...]

Berlin
Ökonom hält Corona-Bonds für unumgänglich

Der Wirtschaftsexperte Jens Südekum hält ein gesamteuropäisches Rettungspaket für unumgänglich, um den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu begegnen. Die notwendigen Summen seien realistischerweise nur durch Schulden finanzierbar, schreibt er in der "Welt am Sonntag". Daher schlage jetzt die Stunde für europäische Gemeinschaftsanleihen, sogenannte Corona-Bonds. [Mehr...]

Berlin
Von der Leyen will "Marshall-Plan für Europa"

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert massive Investitionen in den EU-Haushalt. "Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa", schreibt sie in einem Gastbeitrag für die "Welt am Sonntag". Der EU-Haushalt sei in allen Mitgliedsstaaten als Instrument des solidarischen Ausgleichs akzeptiert und müsse der Krise entsprechend zugeschnitten werden. [Mehr...]

München
CSU-Chef fordert Konjunkturprogramm nach Coronakrise

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder fordert ein Konjunkturprogramm und flächendeckende Steuersenkungen, um nach der Coronakrise die Wirtschaft wieder anzukurbeln. "Wenn die erste Phase mit Soforthilfen und Bürgschaften überstanden ist, brauchen wir darüber hinaus ein vitales Konjunkturprogramm in ähnlicher Größenordnung", sagte Söder der "Bild am Sonntag". Die Exportwirtschaft werde noch länger leiden, selbst wenn man in Deutschland die Krise überstanden habe. [Mehr...]

München
Bayerns Ministerpräsident geht auf Distanz zu Orban

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich wegen der umstrittenen Notstandsgesetze in Ungarn von Regierungschef Viktor Orban distanziert. "Die Maßnahmen hinterlassen ein sehr schlechtes Gefühl", sagte Söder der "Bild am Sonntag". Wer "ohnehin eine so starke Mehrheit im Parlament hat, braucht keine zusätzlichen Sondervollmachten", so Söder. [Mehr...]

München
Söder gegen Diskussion über Lockerung der Corona-Maßnahmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lehnt Diskussionen über eine Lockerung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise strikt ab. "Wenn wir jetzt zu schnell über die Rückkehr in den Alltag reden, verharmlosen wir die Situation und riskieren einen starken Rückfall. Das halte ich für nicht verantwortlich", sagte Söder der "Bild am Sonntag". [Mehr...]

Berlin
Kantar/Emnid: SPD und Grüne wieder gleichauf

Zum ersten Mal seit Mai 2019 liegen SPD und Grüne in der Wählergunst wieder gleichauf. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Kantar/Emnid wöchentlich für "Bild am Sonntag" erhebt, verlieren die Grünen einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche und kommen jetzt auf 18 Prozent. Insgesamt hat die Partei damit vier Prozentpunkte in vier Wochen verloren. [Mehr...]

Berlin
Ansturm auf Corona-Bundeshilfen

Der Ansturm der Unternehmer auf die Corona-Staatshilfen hält unvermindert an. Laut Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium, über die die "Bild am Sonntag" berichtet, haben bis Freitagnachmittag 1,25 Millionen Soloselbständige und Kleinunternehmer den Sofortzuschusses des Bundes beantragt. Förderungen in Höhe von 4,1 Milliarden Euro wurden bereits genehmigt. [Mehr...]

Münster
Jurist sieht Verfassung gut aufgestellt gegen Corona

Markus Thiel, Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule der Polizei in Münster, sieht die Verfassung gerüstet für die Coronakrise. "Das Grundgesetz kennt zwar den Begriff der Epidemie nicht, aber dennoch sind wir über die bestehenden Regelungen des Artikels 35 im Grundgesetz verfassungsrechtlich gut aufgestellt, mit der Situation jederzeit fertigzuwerden", sagte Thiel der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Im Artikel 35 geht es um die Rechte der Sicherheitsbehörde bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen. [Mehr...]

Berlin
Bevölkerungsschutzamt: Niemand hat unsere Risikoanalyse gelesen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz kritisiert, dass seine Risikoanalyse zu einer Pandemie aus dem Jahr 2012 ignoriert worden sei. Der Bericht der Bundesregierung warnte vor einem Szenario, das der aktuellen Coronakrise sehr ähnelt. Obwohl er damals an alle Abgeordneten des Bundestages, an die Landesregierungen und die Ministerien ging, ist daraus nichts gefolgt. [Mehr...]

Berlin
Auch einige CDU-Politiker für Corona-Bonds

Mehrere CDU-Politiker können sich in der Krise gemeinsame EU-Anleihen vorstellen. Man könne sich "angesichts der Opferzahlen im Süden" nicht vorstellen, "was in italienischen, spanischen, französischen Seelen los ist", sagte CDU-Vorstandsmitglied Elmar Brok der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Wegen der Katastrophe in diesen Ländern seien "klar definierte und begrenzte" europäische "Corona-Anleihen" als Teil eines Pakets von Hilfen "unvermeidbar". [Mehr...]

München
Bayern hat jetzt höchste Corona-Infektionsdichte

Bayern ist jetzt das Bundesland mit der höchsten Dichte an nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen. Bis Samstagabend waren dort 185 Infektionen je 100.000 Einwohner nachgewiesen. Dahinter lagen Baden-Württemberg (180), Hamburg (157) und das Saarland (142). [Mehr...]

Berlin
Braun zurückhaltend bei europäisch finanziertem Kurzarbeitergeld

Kanzleramtsminister Helge Braun hat die Vorschläge der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu einem europäisch finanzierten Kurzarbeitergeld zurückhaltend, aber nicht völlig ablehnend kommentiert. Die Diskussion über europäische Hilfe bei Arbeitslosigkeit sei "belastet", weil viele in Europa gerne "generell" eine Arbeitslosen-Rückversicherung hätten, sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Das wolle man nicht. [Mehr...]

Berlin
Ströbele droht bei Separierung alter Menschen mit Verfassungsklage

Der langjährige Grünen-Bundestagsabgeordnete und Rechtsanwalt Hans-Christian Ströbele droht für den Fall, dass zur Bekämpfung der Coronakrise ältere und chronisch kranke Menschen separiert würden, mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. "Wenn sie die Alten und chronisch Kranken separieren, bin ich am nächsten Tag beim Bundesverfassungsgericht und klage", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). Das sei ein drastischer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, den man gar nicht begründen könne. [Mehr...]

Berlin
Kanzleramtsminister: Höhepunkt der Krise kommt noch

Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) ist der Ansicht, in der Corona-Pandemie sei der Höhepunkt der Krise in Deutschland noch nicht erreicht. Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) sagte er, die Aufgabe der Bundesregierung sei es, "uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten. Die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns." [Mehr...]

Saarbrücken
Lottozahlen vom Samstag (04.04.2020)

In der Samstags-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 9, 12, 17, 24, 41, 43, die Superzahl ist die 1. Der Gewinnzahlenblock im "Spiel77" lautet 5265558. Im Spiel "Super 6" wurde der Zahlenblock 405760 Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. [Mehr...]

Bayreuth
Medizinethhiker verurteilt Ökonomisierung des Gesundheitswesens

Medizinethiker Eckhard Nagel von der Universität Bayreuth ist gegen eine Ökonomisierung des Gesundheitswesens. "Das `Just-in-Time-Produzieren`, all diese Begriffe, die die moderne Ökonomie im Hinblick auf die Globalisierung entwickelt hat, die kommen hier an eine Grenze. Jetzt zeigt sich, dass eben auch eine akute Reaktion auf Herausforderungen mit solchen Formen des ökonomischen Denkens im Gesundheitswesen nicht funktionieren kann", sagte Nagel am Samstag dem Deutschlandfunk. [Mehr...]

Frankfurt/Main
Lufthansa-Finanzvorstand tritt zurück

Lufthansa-Finanzvorstand Ulrik Svensson tritt zurück. Svensson habe am Samstag den Aufsichtsrat informiert, dass er "aus gesundheitlichen Gründen gezwungen" sei, sein Mandat niederzulegen, teilte das Luftfahrtunternehmen mit. Der Rücktritt soll am Montag wirksam werden. [Mehr...]

Berlin
DIHK verlangt Bürokratie-Pause während Coronakrise

Die Folgen der Coronakrise führen zu einem neuen ökonomischen Offenbarungseid: Die deutsche Wirtschaft sieht sich überfordert mit staatlicher Regulierung - und fordert eine Bürokratie-Pause. "Die Unternehmen kommen schon in normalen Zeiten mit den zahlreichen Melde-, Prüf- und Anzeigepflichten kaum zurecht", sagte Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), der "Welt am Sonntag". In der jetzigen Krise seien sie "kaum zu schaffen, wenn die Politik an den starren Abgabefristen festhält". [Mehr...]

Leipzig
Zoo-Verband klagt über hohe Umsatzverluste

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) beklagt angesichts der Belastungen durch die Coronakrise große Umsatzverluste. "Man kann davon ausgehen, dass ein einzelner großer Zoo momentan einen Umsatzverlust von 500.000 Euro pro Woche zu verkraften hat", sagte der Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, Jörg Junhold, dem Nachrichtenportal "Watson". Die Personalkosten stellten bei Weitem den größten Anteil der Kosten von Zoos dar. [Mehr...]

Berlin
Breiter Widerstand gegen Schäubles Vorstoß für Grundgesetzänderung

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble stößt mit seinem Vorschlag, das Grundgesetz zu ändern, um die Handlungsfähigkeit des Parlaments auch während der Coronakrise sicherzustellen, auf breiten Widerstand in den Bundestagsfraktionen. "In Krisenzeiten das Grundgesetz verändern zu wollen, verbietet sich - die Linke wird das nicht unterstützen", sagte der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) (Montagausgabe). Das Parlament sei handlungsfähig, die demokratische Opposition zeige "sich außerordentlich kompromissbereit und wir sollten die Bevölkerung nicht zusätzlich mit solchen Diskussionen verunsichern - was sollen da Ärztinnen oder Pfleger denken". [Mehr...]

Berlin
FDP fordert Kreditmediator zur Beschleunigung der Kreditvergabe

Die FDP fordert Konsequenzen aus der schleppenden Umsetzung der staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen. "Die Bundesregierung sollte die Kreditklemme mit einem Kreditmediator bekämpfen. Hierfür sollte ein Topbanker samt Stab vom Kanzleramt berufen werden", sagte Fraktionsvize Michael Theurer dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). [Mehr...]

Düsseldorf
NRW: Niedergelassene Ärzte kritisieren Epidemiegesetz scharf

In einem Brandbrief an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (beide CDU) und den Gesundheitsausschuss haben die Vorsitzenden von 14 Berufsverbänden der niedergelassenen Fachärzte in Nordrhein-Westfalen die mögliche Zwangsverpflichtung harsch kritisiert. In dem Dokument, über das die "Rheinische Post" (Samstag) berichtet, heißt es: "Wir haben mit unserem ungebrochenen Engagement in dieser Krise durch Aufrechterhalten unserer Sprechstundentätigkeit auch ohne adäquate Schutzausrüstung unsere eigene Gesundheit und Leben hinten angestellt - zum Wohle unserer Patienten." Es seien Empfehlungen an die Mitglieder ausgesprochen worden, keinen Urlaub zu machen, sondern sich entsprechend der Lage einzubringen. [Mehr...]

Berlin
Kritik an Schäuble-Vorstoß zu Verfassungsänderung für Notparlament

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) stößt mit seiner jüngsten Anregung für eine Verfassungsänderung zur Schaffung eines Notparlaments auf einhellige Ablehnung der Fraktionen - sowohl jene der Opposition als auch jene der Regierung. "In Krisenzeiten Hand an das Grundgesetz zu legen, werden wir als Linke nicht unterstützen. Die Handlungsfähigkeit des Parlaments ist gegeben, die demokratische Opposition hat großzügige Kompromissbereitschaft gezeigt. Solche Vorschläge verunsichern die Bevölkerung eher, als dass sie zur Beruhigung beitragen", sagte der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". [Mehr...]

Berlin
Ronald Zehrfeld: Gelebte Solidarität in Coronakrise macht mir Mut

Der Schauspieler Ronald Zehrfeld ist beeindruckt, wie Deutschland mit der Coronakrise umgeht. "Ich bin positiv überrascht, dass wir so eine funktionsfähige Regierung mit Angela Merkel haben und wie alle Politiker und Minister im Grunde parteiübergreifend an einem Strang ziehen", sagte Zehrfeld der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er sei "froh", in einem Land wie Deutschland zu leben, "wo zum Beispiel Krankenhäuser auch italienische Patienten aufnehmen, wo riesige Hilfspakete geschnürt werden, wo die Schneiderinnen von großen Textilfirmen, aber auch freiwillige Helfer sich zusammenschließen und Krankenhauskleidung und Mundschutz nähen und so eine wachsende Solidarität gelebt wird, die ich mir immer gewünscht habe und die hoffentlich noch weiter zunimmt. Das macht mir Mut", so der Schauspieler weiter. [Mehr...]

Berlin
VZBV-Chef befürchtet Insolvenzwelle bei Verbrauchern

Deutschlands oberster Verbraucherschützer, Klaus Müller, befürchtet, dass die Coronakrise viele Verbraucher in die Privatinsolvenz treiben wird. "Wenn die Krise länger dauert als ein oder zwei Monate, wird das so kommen. Dann werden breite Teile der Bevölkerung in finanzielle Not geraten", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), dem "Tagesspiegel". [Mehr...]

London
Großbritannien: Keir Starmer zum neuen Labour-Chef gewählt

Keir Starmer ist zum neuen Vorsitzenden der britischen Labour-Party gewählt worden. Das teilte die Labour-Party am Samstagmittag mit. Damit tritt Starmer als neuer Oppositionsführer im britischen Parlament die Nachfolge von Jeremy Corbyn an, der das Amt des Labour-Chefs seit dem 12. September 2015 innehatte. [Mehr...]

Berlin
Forsa: Union und SPD legen zu

Die Union hat in der neuesten Forsa-Umfrage in der Wählergunst weiter zugelegt. Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts für RTL und n-tv, die am Samstag veröffentlicht wurde, gewinnt die Union im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kommt nun auf 37 Prozent der Stimmen. Die SPD gewinnt ebenfalls einen Prozentpunkt hinzu und liegt nun bei 17 Prozent. [Mehr...]

Berlin
VZBV-Chef will juristisch gegen Geschäftemacher in Coronakrise vorgehen

Verbraucherschützer wollen juristisch gegen unseriöse Geschäftemacher vorgehen, die sich die Corona-Pandemie mit überteuerten Produkten oder fragwürdigen Versprechen zunutze machen. "Menschen, die in dieser Krise auf Kosten anderer dreiste Geschäfte machen, sollten sich schämen", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Die Verbraucherzentralen mahnten ab, wenn es die Rechtslage hergebe. [Mehr...]

Berlin
Schäuble gegen Corona-Bonds

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich gegen die gemeinsame Schuldenaufnahme europäischer Staaten zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie ausgesprochen. "Corona-Bonds helfen bei keinem einzigen Problem, das nicht auch mit bestehenden Instrumenten gelöst werden könnte", sagte Schäuble "Zeit-Online". Die notwendige Debatte auf ein Instrument zu reduzieren, sei "wenig zielführend, vor allem wenn da nur aus Rechthaberei ein alter Streit wiederbelebt werden sollte", so der CDU-Politiker weiter. [Mehr...]

Leverkusen
Bayer-Chef: Bestehende Medikamente größte Hoffnung gegen Covid-19

Im Kampf gegen Covid-19 setzt Bayer-Chef Werner Baumann auf das bereits vorhandene Medikament Resochin des Leverkusener Pharmakonzerns. "Bestehende Medikamente sind die größte Hoffnung", sagte Baumann der RTL/n-tv-Redaktion. Resochin kommt eigentlich bei der Therapie von Malaria-Patienten zum Einsatz. [Mehr...]

Berlin
Hotel- und Gaststättenverband verlangt mehr Unterstützung vom Staat

Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA), Ingrid Hartges, hat zusätzliche Unterstützung vom Staat gefordert, um die Existenz von Hotels und Gaststätten zu sichern. "Da geht die pure Existenzangst um", sagte Hartges der "Saarbrücker Zeitung". Insbesondere für mittelständische Betriebe müssten die Hilfen dringend nachgebessert werden. [Mehr...]

Berlin
Weitere 40.000 deutsche Reisende im Ausland vermutet

Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass sich aktuell noch mehr als 40.000 deutsche Reisende im Ausland befinden. Die Angaben beruhten zum Teil auf Schätzungen, teilte das Ministerium der "Rheinischen Post" mit. Die meisten Staatsbürger seien noch in Südafrika, Neuseeland und Peru. [Mehr...]

Berlin
Exit aus Shutdown: DIHK verlangt Planungssicherheit noch vor Ostern

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, hat eine klare Exit-Strategie aus dem Corona-Shutdown und Planungssicherheit für die Wirtschaft noch vor Ostern gefordert. "Wir können im Wochentakt messen, wie sich die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe verschlechtert. Deshalb brauchen viele in der Wirtschaft schnell Klarheit zu offenen Fragen. Die Unternehmen müssen vor den Feiertagen wissen, woran sie sind", sagte Schweitzer der "Rheinischen Post". [Mehr...]

Freiburg
Wirtschaftsweisen-Chef Feld stützt Scholz in Eurobonds-Debatte

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hat Eurobonds erneut abgelehnt und den Kurs der Bundesregierung in der Debatte um die gemeinsame Finanzierung der Coronakrisen-Folgen in der EU unterstützt. Die Überlegungen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) gingen "in die richtige Richtung. Eine Kombination aus EU-Haushalt, europäischer Investitionsbank und ESM-Rettungsschirm sollte genügen, um die stärker vom Coronavirus betroffenen Staaten finanziell zu stützen", sagte Feld der "Rheinischen Post". [Mehr...]

Düsseldorf
Durchführung von Abschlussprüfungen in NRW weiter offen

Die gerade verschobenen Abschlussprüfungen der Klasse 10 an Haupt-, Real- oder Gesamtschulen finden in Nordrhein-Westfalen nur statt, wenn der Schulbetrieb nach den Osterferien wieder regulär aufgenommen wird. Das teilte das nordrhein-westfälische Schulministerium der "Rheinischen Post" auf Anfrage mit. Der neue Terminplan gelte nur unter der Voraussetzung, "dass nach den Osterferien ein Schulbetrieb im gewohnten Rahmen wieder möglich sein wird". [Mehr...]

Berlin
Brinkhaus rechnet mit langfristigen Folgen der Corona-Pandemie

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus (CDU), rechnet mit langfristigen Folgen der Corona-Pandemie. "Der Kampf gegen diese Coronakrise ist kein Kurz- oder Mittelstreckenlauf. Das wird ein Marathon", sagte Brinkhaus der "Neuen Osnabrücker Zeitung". [Mehr...]

Berlin
Bericht: Pflegekassen stimmen Bonus für Altenpfleger zu

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist bereit, in der Coronakrise für Altenpfleger eine Sonderzahlung von bis zu 1.500 Euro zu finanzieren. Das berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben) unter Berufung auf Kreise der Pflegekassen. Der Betrag orientiert sich demnach damit an der Summe, die Bundesfinanzminister Olaf Scholz für 2020 steuer- und sozialabgabenfrei gestellt hat. [Mehr...]

Dresden
Sachsens Ministerpräsident: Tracking-App bald alltäglich

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) geht davon aus, dass eine Corona-Tracking-App schon bald zum Alltag gehört. "Wir werden solche Apps in absehbarer Zeit alle nutzen - und zwar freiwillig", sagte Kretschmer dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Auf diese Weise können wir die Einschränkungen reduzieren, die wir brauchen, bis Impfstoffe und Medikamente da sind." [Mehr...]

Dresden
Kretschmer gegen zentrale Kompetenz des Bundes im Katastrophenfall

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat eine zentrale Kompetenz des Bundes für Katastrophenfälle abgelehnt. Dies sei nicht sinnvoll, sagte Kretschmer dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Der Föderalismus ist gerade für solche Zeiten gemacht. Es gibt unterschiedliche Bedingungen und man braucht die regionale Expertise." [Mehr...]

Berlin
Grüne fordern Ausweitung der Pflegeversicherung

Die Grünen fordern angesichts der Coronakrise eine Ausweitung der Leistungen der Pflegeversicherung. In einem gemeinsamen Forderungskatalog, über den die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagausgaben berichten, verlangen die Pflege-Expertin Kordula Schulz-Asche und die Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink unter anderem, die Pauschale für Pflegehilfsmittel, die auch für den Kauf von Schutzausrüstung verwendet werden kann, auf 80 Euro zu verdoppeln. Außerdem regen sie an, das jedem Pflegebedürftigen zustehende "Entlastungsbudget" ebenfalls zu verdoppeln, und zwar auf dann 250 Euro. [Mehr...]

Berlin
Linke und Grüne beklagen innerdeutsche Reisebeschränkungen

Die Linksfraktion im Bundestag lehnt die teilweise verhängten innerdeutschen Einreisebeschränkungen zur Eindämmung der Coronakrise ab. "Die allgemeinen Kontaktsperren sind richtig, und wir wollen, dass sich die Leute daran halten. Aber an den Bundesländern Grenzen hochzuziehen und zu sagen, die einen dürfen sich mal einen Tag am Meer von ihrem Alltag in der Wohnung erholen und die anderen nicht, das geht zu weit", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jan Korte, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). [Mehr...]

Berlin
FDP fordert Aufhebung von Blutspendeverbot für Homosexuelle

Angesichts der Aufrufe zum Blutspenden in der Coronakrise fordert die FDP in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und den Präsidenten der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, das Blutspendeverbot für homosexuelle Männer abzuschaffen. "Kein Corona-Patient soll sterben müssen, weil das pauschale Blutspendeverbot zu spät aufgehoben wurde", heißt es in dem Schreiben der FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Brandenburg und Katrin Helling-Plahr, über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagausgaben berichten. Die Sicherstellung der Versorgung mit überlebenswichtigen Blutpräparaten sei gerade in der Krise eine Herausforderung, argumentieren die Abgeordneten. [Mehr...]

Berlin
Ulrich Matthes sorgt sich um Künstlerkollegen

Der Theater- und Filmschauspieler und Präsident der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, bedauert, dass so viele Künstler unter der Coronakrise leiden. "Ich bin durch meine feste Gage am Deutschen Theater Berlin abgesichert", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). Viele Freiberufler fürchteten jetzt um ihre Existenz. [Mehr...]

Berlin
Karliczek gegen Standardabsenkung der Corona-Forschung

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich dagegen ausgesprochen, Prüfstandards zu senken, um Medikamente oder Impfstoffe gegen Corona schneller fertigzustellen. "Wir tun jetzt alles, was möglich ist", sagte Karliczek den Zeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" (Samstagsausgaben). Man könne es aber nicht verantworten, unabdingbare Standards abzusenken. [Mehr...]

Stuttgart
Baden-Württembergs Ministerpräsident sieht Demokratie in Gefahr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Handlungsfähigkeit der Demokratie in der Krise gelobt und zugleich vor schweren Gefahren für das Gemeinwohl gewarnt. "Ich sehe die Demokratien in dieser Krise in der Vorderhand", sagte Kretschmann der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). Bundes- und Landesregierungen erbrächten derzeit den Beweis, dass sie wenn nötig schnell und entschlossen handeln könnten. [Mehr...]

Berlin
Verbände kritisieren Grenzschließungen an EU-Binnengrenzen

Anhaltende Grenzkontrollen innerhalb Europas gefährden nach Einschätzung von Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden die Versorgung mit wichtigen Gütern und längerfristig den EU-Binnenmarkt. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) und ihrer Mitgliedsverbände, über die die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Wochenendausgabe berichtet. "Eine unkoordinierte Schließung von Staatsgrenzen führt zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen und darf keine Dauerlösung werden", warnte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf. [Mehr...]

Berlin
Wirtschaftsweise fordert hohes Preisgeld für Corona-Impfstoff

Die neue Wirtschaftsweise Monika Schnitzer fordert von der Politik, ihre Anstrengungen zu erhöhen, um die Entwicklung und Ausbringung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus zu beschleunigen. "Eine Möglichkeit wäre, ein hohes Preisgeld für einen Corona-Impfstoff auszuloben, das Unternehmen dann aber zu einer kostengünstigen Lizenzierung an andere Unternehmen zu verpflichten. So könnte der Impfstoff rasch weltweit produziert werden", sagte Schnitzer der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). [Mehr...]

Berlin
Scholz kündigt weitere Hilfen für Unternehmen an

Finanzminister Olaf Scholz hat weitere Corona-Hilfen für deutsche Unternehmen angekündigt. Die Regierung arbeite gerade "an einem unbürokratischen Weg, dass Unternehmen in begrenztem Umfang ihre Verluste aus diesem Jahr schon mit dem Gewinn 2019 verrechnen können", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Eine solche Regelung versorge die Firmen mit zusätzlicher Liquidität und lasse sich ohne Änderung der Steuergesetze bewerkstelligen. [Mehr...]

Berlin
Finanzminister gegen Steuersenkungen

Angesichts der Coronakrise hat Finanzminister Olaf Scholz vor Steuersenkungen gewarnt. "Die zusätzlich entstandenen Schulden müssen bis zum Jahr 2043 wieder abgetragen werden", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Das ist zu leisten, solange wir nicht denen folgen, die jetzt neuerliche Steuersenkungen für Spitzenverdiener in den Mittelpunkt der politischen Planung setzen." [Mehr...]

Berlin
Städtebund sorgt sich um Obdachlose

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat vor der besonderen Gefahr für Obdachlose durch die Corona-Pandemie gewarnt. "Derzeit bieten viele Wohnungslosenhilfen keine Gruppenaktivitäten mehr an, Essensausgaben werden geschlossen, Gemeinschaftsunterkünfte geschlossen", sagte der Sozialexperte des Gemeindebundes, Uwe Lübking, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Die Hilfen vor Ort leiden auch darunter, dass es an Schutzkleidung, Gesichtsmasken und Desinfektionsmitteln fehlt." [Mehr...]

Berlin
Giffey will Helfer aus Freiwilligendiensten für Corona-Einsatz

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will zehntausende Helfer aus den Freiwilligendiensten zum Coronakriseneinsatz bewegen. "Freiwillige, die ihren Dienst wegen der aktuellen Situation gerade nicht ausüben können, bekommen die Möglichkeit, unbürokratisch und schnell an eine andere Einsatzstelle zu wechseln - beispielsweise dahin, wo jetzt dringend Helfer gebraucht werden: in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei der Lebensmittelversorgung von Bedürftigen", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). In der kommenden Woche solle dazu eine Online-Plattform für die Freiwilligendienste geschaltet werden. [Mehr...]

Berlin
Palliativmediziner für ambulante Versorgung in Patientenwohnung

In einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordern deutsche Palliativmediziner angesichts der Coronakrise mehr ambulante Versorgung in der Wohnung der Patienten. "Mit dem Brief wollen wir deutlich machen, dass es nicht reicht, die Hochleistungsmedizin zu stärken", sagte Oliver Maier, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der "Welt" (Samstagausgabe). "Wir müssen Corona-Patienten eine palliative Versorgung auch zuhause ermöglichen." [Mehr...]

Brüssel
EU-Wirtschaftskommissar will gemeinsame Anleihen für "Wiederaufbau"

EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Paolo Gentiloni hat in der Diskussion über Corona-Bonds und finanzielle Solidarität in der Europäischen Union (EU) gemeinsame Anleihen der Mitgliedsstaaten gefordert, vermied allerdings den umstrittenen Begriff "Corona Bonds". Man könne die Höhen, die Dauer, den Namen und das Label festlegen, sagte Gentiloni der "Welt" (Samstagausgabe). "Man könnte sie zum Beispiel Recovery Bonds nennen, das hat Frankreich vorgeschlagen", sagte der italienische Politiker. [Mehr...]

Berlin
Arbeitsminister gegen vorzeitige Lockerung des Ausnahmezustands

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich gegen eine baldige Lockerung des Corona-Ausnahmezustands ausgesprochen. "Die Menschen halten sich an die Maßnahmen, und die Maßnahmen zeigen Wirkung. Das gibt Hoffnung und zeigt, dass wir es in der Hand haben, durch unser Verhalten dem Virus Einhalt zu gebieten", sagte Heil der "Welt" (Samstagausgabe). [Mehr...]

Berlin
Pflege-Branche begrüßt Spahns Vorschlag für Extra-Bonus

Die Pflege-Branche begrüßt den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Menschen in Pflegeberufen einen Extra-Bonus zu zahlen. "Wir sind offen für einen einmaligen Bonus in Höhe von bis zu 1.500 Euro", sagte Friedhelm Fiedler, Vizepräsident des Arbeitgeberverbands Pflege, der "Bild" (Samstagausgabe). "Diese große Geste wäre absolut sinnvoll." [Mehr...]

Berlin
Altmaier will mit G20 Standards zur Seuchenverhinderung besprechen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält es für notwendig, auf internationaler Ebene Gespräche zur Vorbeugung neuer Pandemien anzustrengen. Auf die Frage, ob sich die Politik für ein Verbot von chinesischen Wildtiermärkten einsetzen werde, antwortete Altmaier der "Bild" (Samstagausgabe), die Regierungen müssten "im Rahmen von G20 darüber reden, ob es Mindeststandards zur Seuchenverhinderung gibt". Es gebe hier eine "gemeinsame internationale Verantwortung", denn "eine Epidemie in einem Land kann sehr schnell im Nachbarland landen". [Mehr...]

Berlin
Bericht: Bundesrechnungshof beklagt Missmanagement der Regierung

Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung in einer Vielzahl von Fällen Missmanagement und die Verschwendung von Steuergeldern vor. Das berichtet die "Bild" (Samstagausgabe) unter Berufung auf einen aktuellen Rechnungshof-Bericht. In seinen "Bemerkungen" zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes werfen die Prüfer etwa Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vor, nicht genug für den Ausbau des Digitalfunknetzes zu unternehmen. [Mehr...]

New York
US-Börsen nach Arbeitsmarktdaten schwächer

Die US-Börsen haben am Freitag spürbar nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 21.052,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,69 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.485 Punkten im Minus gewesen (-1,50 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 7.465 Punkten (-2,21 Prozent). [Mehr...]

Berlin
SPD-Chef pocht auf Einhaltung der Ausgangsbeschränkung an Ostern

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat dazu aufgerufen, sich in der Osterzeit strikt an die Ausgangsbeschränkungen zu halten. Die allermeisten Bürger hätten in den vergangenen Wochen "ein Höchstmaß an Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen bewiesen", sagte Walter-Borjans der "Welt" (Samstagausgabe). Das stimme zuversichtlich, "dass wir die Ausbreitung der Pandemie zeitlich so gestreckt bekommen, dass unser Gesundheitssystem eine adäquate Behandlung für alle Hilfsbedürftigen sicherstellen kann". [Mehr...]

Berlin
Wirtschaftsminister kritisiert Banken für zögerliche Kreditvergabe

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat das Geschäftsgebaren deutscher Banken in der Coronakrise scharf kritisiert. "Wir haben ein umfangreiches Kreditprogramm gestrickt, das den Unternehmern helfen soll und da kriegen wir in der Tat Rückmeldungen, dass das von Hausbank zu Hausbank unterschiedlich angewendet wird", sagte Altmaier der "Bild" (Samstagausgabe). "Das ist nicht der Sinn der Übung." [Mehr...]

Washington
Bericht: Weißes Haus dementiert Maskenklau

Das Weiße Haus hat Vorwürfe aus Berlin zurückgewiesen, die USA hätten in Bangkok für die Bundeshauptstadt bestellte Schutzmasken beschlagnahmt. Auf Anfrage des Nachrichtenportals T-Online hieß es von der US-Regierungszentrale, die USA hätten keinerlei Masken, die in ein anderes Land geliefert werden sollten, beschlagnahmt oder an sich genommen. Ein hoher Regierungsbeamter sprach bei den Vorwürfen von Desinformation, die "komplett falsch" sei. [Mehr...]

Berlin
Arbeitnehmerflügel der Union verlangt Mindest-Kurzarbeitergeld

Der CDU-Arbeitnehmerflügel fordert die Einführung eines neuen Mindest-Kurzarbeitergelds ("Mindest-KuG"), um die Lohnersatzleistung der Bundesagentur für Arbeit vor allem für Geringverdiener zu erhöhen. Es gehe nun darum, "zusätzlich zu den bereits erfolgten Schritten eine staatlich finanzierte untere Linie für das Kurzarbeitergeld einzuziehen", heißt es in einem Konzeptpapier der CDU/CSU-Arbeitnehmergruppe im Bundestag, über das die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet. "Diese sollte je entfallender Arbeitsstunde in der Höhe des allgemeinen Mindestlohnes angesiedelt sein." [Mehr...]

Berlin
Wirtschaftsminister will Schutzmasken für jeden Arbeitnehmer

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will, dass alle Arbeitnehmer in Deutschland in den Betrieben Zugang zu Atemschutzmasken bekommen, um sich vor einer Corona-Ansteckung zu schützen. "Jeder Arbeitnehmer sollte, wenn er das möchte, die Chance haben, eine solche Maske zu tragen", sagte der CDU-Politiker der "Bild" (Samstagausgabe). Deutschland müsse sich darauf einstellen, "dass wir sehr viel mehr Masken brauchen werden - nämlich nicht nur die medizinischen Masken für die Ärzte, für das Pflegepersonal in den Krankenhäusern, in den Altenheimen, in den Pflegeheimen, sondern eben auch im Alltag, in den Betrieben, in den Werkstätten". [Mehr...]

Brüssel
Euro-Gruppen-Chef erwartet Einigung auf Corona-Hilfspaket

Euro-Gruppen-Chef Mário Centeno ist zuversichtlich, dass sich die EU-Finanzminister am kommenden Dienstag auf Finanzhilfen in der Coronakrise einigen werden. Er sehe "breite Unterstützung" für ein Paket aus drei Teilen, sagte der portugiesische Finanzminister, der als Euro-Gruppen-Chef diese Treffen leitet, der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). "Diese drei Maßnahmen bilden ein Sicherheitsnetz von etwa einer halben Billion Euro." [Mehr...]

Frankfurt/Main
Bericht: 13 Profi-Vereinen droht Insolvenz

13 der 36 Profivereine der Bundesliga und 2. Bundesliga droht laut eines Berichts wegen der Corona-Pandemie die Insolvenz. Zwölf Vereine hätten bereits die nächste Fernsehrate abgetreten, um aktuell ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, schreibt der "Kicker" seit Freitagabend aus seiner Internetseite. Die Zahlen seien auf der Video-Mitgliederkonferenz der DFL am vergangenen Dienstag mitgeteilt worden. [Mehr...]

Berlin
Bodendienstleister fordern Zugang zum Notfallfonds des Bundes

Der weltgrößte Bodenverkehrsdienstleister Swissport fordert zusammen mit Worldwide Flight Services (WFS) und Menzies Aviation Zugang zum Notfallfonds der Bundesregierung. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" unter Berufung auf einen gemeinsamen Brandbrief dieser Unternehmen vom Freitag an die deutsche Regierung. Die Unternehmen fordern darin Hilfe, um ihre Geschäftsfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit der Branche zu gewährleisten. [Mehr...]

Frankfurt/Main
Commerzbank sieht sich selbst durch Coronakrise nicht in Gefahr

Die Commerzbank erwartet nicht, im Zuge der Coronakrise selbst in Bedrängnis zu geraten. "Wir haben unsere Bilanzsumme in den vergangenen Jahren massiv heruntergefahren und unser Eigenkapital gestärkt", sagte Privatkundenvorstand Michael Mandel dem "Handelsblatt". Auch die Liquiditätsausstattung sei viel besser als vor der Finanzkrise. [Mehr...]

Luxemburg
Bericht: EIB soll Wirtschaft mit bis zu 200 Milliarden Euro helfen

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie will die Europäische Investitionsbank (EIB) einen Hilfsfonds von bis zu 200 Milliarden Euro auflegen, um Unternehmen mit Liquidität und kurzfristiger Kapitalunterstützung helfen zu können. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf vertrauliche Papiere der EIB zum Aufbau des "Guarantee Fund". In den drei Dokumenten skizziert die EIB einen Vorschlag für den Rettungsfonds, über den nun die europäischen Finanzminister beraten. [Mehr...]

Stuttgart
Kretschmann fürchtet Zerfall Europas

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat angesichts des Neins der Bundesregierung zu Corona-Bonds eindringlich vor einem Ende der Solidarität in Europa gewarnt. "Ich bin höchst irritiert, dass jetzt die Euro-Bond-Debatten aus anderen Zeiten einfach wiederholt werden", sagte Kretschmann der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). Es sei schlicht nicht die Zeit, "alte Schuldendebatten noch einmal zu führen", so der Grünen-Politiker weiter. [Mehr...]

Berlin
Scholz stellt Drei-Säulen-Strategie für EU-Finanz-Stabilisierung vor

Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat eine Strategie zur Stabilisierung der europäischen Staatsfinanzen in der Coronakrise vorgestellt. "Mein Vorschlag ist, jetzt die vorhandenen Instrumente schnell und effektiv zu nutzen und eine gemeinsame europäische Antwort zu geben", sagte Scholz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben) vor dem Treffen der EU-Finanzminister. Dabei denke er an drei konkrete Instrumente. [Mehr...]

Berlin
Zweite Corona-Ansprache der Bundeskanzlerin im Wortlaut

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Freitag erneut mit einer Video-Ansprache zur Coronakrise an die Bevölkerung gewandt. Hier der Text im Wortlaut: "Guten Tag, liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, ich bin froh, mich heute wieder aus dem Kanzleramt an Sie wenden zu können. Meine häusliche Quarantäne ist vorbei, und mir geht es gut. Jetzt ahne ich: 14 Tage allein zu Hause, 14 Tage nur am Telefon und im Netz mit der Welt verbunden zu sein, das ist nicht leicht. Ganz besonders nicht für die vielen älteren oder erkrankten Menschen in dieser Zeit, die alleine zu Hause sein müssen, weil das Virus für sie eine große Gefahr darstellt - und die nicht, wie ich, nach knapp zwei Wochen schon wieder aus der Wohnung können. Mein herzlicher Gruß und alle meine guten Wünsche gehen an Sie, die Sie jetzt in dieser Situation sind. Es ist mir wichtig, noch einmal zu sagen, was mich und die Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus bewegt und was uns bei unseren Entscheidungen leitet. Denn in der kommenden Woche geht es auf das Osterfest zu - und das ist eine ganz besondere Zeit. Ostern, das ist für Millionen von Christen der Kirchgang, das ist der Ostersonntag mit der ganzen Familie, vielleicht ein Spaziergang, Osterfeuer, das ist für viele ein kurzer Urlaub an der See oder im Süden, wo es schon wärmer ist. Normalerweise. Aber nicht in diesem Jahr. Das ist es, was ich Ihnen heute sagen muss: Wir alle werden eine ganz andere Osterzeit erleben als je zuvor. Natürlich werden die Christen in Deutschland den Karfreitag begehen und den Ostersonntag der Auferstehung - aber nicht in der Kirche, Seite an Seite mit den anderen Gemeindemitgliedern. Ich bin froh, dass die Kirchen es schon in den letzten Wochen so wunderbar geschafft haben, mit Gottesdiensten im Fernsehen, Radio und im Netz so viele Menschen zu erreichen. Es werden an Ostern sicher noch weit mehr sein. Ich denke in diesem Zusammenhang auch an die Juden und Muslime in Deutschland und alle anderen Gläubigen, die jetzt nicht in ihren Gotteshäusern zusammenkommen können. Das ist eine dieser Einschränkungen, die wirklich an den Kern einer Gesellschaft gehen und die wir nur im Notfall und nur so lange wie unbedingt erforderlich hinnehmen können. Auch einen Osterspaziergang kann es nur nach den Regeln geben, die seit gut zwei Wochen überall gelten: also nur mit den Familienangehörigen, mit denen man auch zusammenwohnt, oder mit höchstens einer anderen Person außerhalb dieses Kreises, und immer muss dabei an den nötigen Abstand zu anderen Menschen gedacht werden, mindestens eineinhalb Meter oder besser zwei. Vergessen wir auch nicht, an gründliches und häufiges Händewaschen zu denken. Und auch wenn Sie sich entschließen sollten, einen einfachen Mundschutz zu tragen, denken Sie bitte immer daran, dass er niemals das Einhalten des Abstandes ersetzen kann. Solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gegen das Virus gibt, ist die Einhaltung des Abstandes der wirksamste Schutz. Und noch eines und bitte nehmen Sie auch das ernst: Auch Kurzreisen innerhalb Deutschlands, an die See oder in die Berge oder zu Verwandten, kann es dieses Jahr über Ostern nicht geben. Das sind harte Wahrheiten, ich weiß. Wir sind gewöhnt, uns zu bewegen, etwas zu unternehmen, zu reisen, wann wir wollen und wohin wir wollen. Diese persönliche Entfaltung ist ein Grundzug unseres freien Lebens. Und jetzt sind da plötzlich überall Regeln, Einschränkungen, Verbote. Aber sie sind buchstäblich lebenswichtig. Und weil das so ist, erinnere ich Sie und uns alle auch heute - gerade vor der Osterzeit - noch einmal daran. Mancher von Ihnen mag sagen: Wir halten doch jetzt schon mehr als zwei Wochen all diese Regeln ein, wie lange denn noch? Ich verstehe diese Frage. Dennoch würde ich absolut unverantwortlich handeln, wenn ich Ihnen heute einfach einen konkreten Tag nennen würde, an dem die Maßnahmen aufgehoben, zumindest aber gelockert werden könnten, dieses Versprechen dann aber nicht einhalten könnte, weil die Infektionszahlen es nicht zulassen. Wenn ich die mit einem solchen Versprechen verbundenen Hoffnungen enttäuschen würde, kämen wir vom Regen in die Traufe - medizinisch, wirtschaftlich, sozial. Was ich Ihnen aber sehr wohl versprechen kann und versprechen will, das ist, dass Sie sich darauf verlassen können, dass die Bundesregierung und auch ich persönlich tatsächlich Tag und Nacht darüber nachdenken, wie wir beides schaffen können: also sowohl den Gesundheitsschutz für alle als auch einen Prozess, mit dem das öffentliche Leben auch wieder Schritt für Schritt möglich wird. Wir würden unserer Verantwortung nicht gerecht werden, wenn wir darüber nicht nachdächten. Aber genauso würden wir unserer Verantwortung nicht gerecht werden, wenn wir jetzt falsche Hoffnungen wecken würden, indem wir Exit-Stichtage vereinbaren würden, die anschließend der Realität in keiner Weise standhalten würden. Das alles insgesamt im Blick zu haben, das leitet mich. Das ist eine Herkulesaufgabe, und Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben einen Anspruch darauf, dass Ihre Bundesregierung und auch ich persönlich sich dieser Herkulesaufgabe stellen. Und genau das tun wir. Das verspreche ich Ihnen. Damit das weiter gelingt, brauche ich, das sage ich ganz offen, auch weiter Ihre Mithilfe. Die Mithilfe, die Sie schon seit Wochen in so wunderbarer Weise geben. Es ist schlichtweg großartig, was in unserem Land von der übergroßen Mehrheit der Menschen geleistet wird. Unser Land zeigt sich von seiner besten Seite. Dafür bin ich unendlich dankbar, und das kann ich Ihnen gar nicht oft genug sagen. Wie wichtig das ist, wird deutlich, wenn wir uns vor Augen führen, wie die Lage ist und warum es notwendig ist, absolut Notwendig, dass wir uns alle weiter an die Regeln, Einschränkungen und Verbote halten: Das Coronavirus breitet sich immer noch mit hoher Geschwindigkeit in Deutschland aus. Ich trauere um die Menschen, die durch diese Krankheit ihr Leben verloren haben, und denke an ihre Angehörigen und Freunde. Täglich werden Tausende neue Infektionen festgestellt, und das heißt automatisch auch, dass täglich viele neue Patienten hinzukommen, die zum Teil auch intensive ärztliche Betreuung und Krankenhausbehandlung brauchen. Noch können wir jedem, auch den Schwererkrankten, die nötige Behandlung geben. Dass es dabei bleibt, das ist das Ziel, das uns leitet. Weil wir eine menschliche Gesellschaft sind. Weil es nicht um Zahlen geht, sondern immer um jeden einzelnen Menschen, dessen unveräußerliche Würde zu achten ist. Es stimmt, dass die jüngsten Zahlen des Robert-Koch-Instituts, so hoch sie sind, ganz vorsichtig ein wenig Hoffnung machen. Denn der Zuwachs an neuen bestätigten Ansteckungen verläuft ein wenig langsamer als vor einigen Tagen noch. Aber es ist definitiv viel zu früh, um darin einen sicheren Trend zu erkennen, und erst recht ist es viel zu früh, um deswegen auch nur an irgendeiner Stelle die strengen Regeln, die wir uns gegeben haben, schon wieder zu lockern. Die Experten sagen uns: Es dauert noch etwas, bevor wir wissen, wie die Maßnahmen, die wir ergriffen haben und vor allem auch die großen Einschränkungen, die Sie alle auf sich nehmen, die Kurve der Ansteckungen abflachen lassen. Das müssen wir wissen, um sicher sein zu können, dass unser Gesundheitssystem mit der gewaltigen Belastung durch die Corona-Epidemie zurechtkommt. In meiner Besprechung mit den Regierungschefs und -chefinnen der Bundesländer am Mittwoch waren wir uns deswegen ganz einig: Alle Leitlinien für das reduzierte öffentliche Leben und alle Leitlinien für die Einschränkung der Kontakte jedes Einzelnen bleiben unvermindert bestehen. Zunächst bis einschließlich 19. April, dem Ende der Osterferien in den meisten Ländern. In welche Richtung es danach geht, wird ganz davon abhängen müssen, an welchem Punkt der Ausbreitung des Virus wir dann in Deutschland stehen und wie sich das in den Krankenhäusern auswirkt. Ich weiß: Es ist eine sorgenvolle Zeit. Da ist die Sorge um die eigene Familie, um den Arbeitsplatz, darum, wie sich unser ganzes Land verändern wird durch diesen Einschnitt, den die Corona-Epidemie bedeutet. Und diese Sorgen kann die Politik bei aller Anstrengung auch nicht einfach wegnehmen. Ich versichere Ihnen aber: Wir werden alles tun, was von staatlicher Seite möglich ist, damit möglichst wenige Ihrer Sorgen Wirklichkeit werden. In den letzten Tagen sind die größten wirtschaftlichen und sozialen Hilfsprogramme angelaufen, die es in Deutschland je gab. Unzählige Anträge auf Zuschüsse, Kredite, Kurzarbeitergeld und viele andere Leistungen sind schon eingegangen und werden so schnell und unbürokratisch wie möglich bearbeitet. Sie alle sollen wissen: Die Bundesregierung steht an Ihrer Seite. Wir tun alles, damit unsere solidarische soziale Marktwirtschaft sich in dieser Prüfung bewährt. Wir alle, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lernen in dieser Pandemie, fast jeden Tag. Die Wissenschaftler sagen uns das, und für uns Politiker gilt es auch. Ich möchte Ihnen für Ihre Geduld danken und für das Durchhalten. Alle, die jetzt zu Hause bleiben, persönliche Kontakte soweit es geht reduzieren, die Regeln einhalten, tun aktiv etwas Richtiges und Gutes. Und Sie tun auch etwas Gutes, wenn Sie unter diesen schwierigen Bedingungen noch Ideen entwickeln, wie Sie anderen helfen können. Ja, wir müssen Abstand halten. Das hindert uns aber nicht, unseren Mitmenschen mit einem Brief, einem Anruf, einem Skypegespräch, einer kleinen Einkaufshilfe oder auch mit im Netz übertragenen Hauskonzerten unsere Nähe, unsere Zuneigung, unsere Solidarität zu zeigen. Das alles hilft, dass wir alle zusammen gut durch diese Zeit kommen. Es wird ein Danach geben. Oder um zum Gedanken an Ostern zurückzukommen: Es wird auch wieder Osterfeste geben, an denen wir uns uneingeschränkt Frohe Ostern wünschen werden. Wann dieses Danach kommt und wie gut das Leben wieder sein wird, das haben wir jetzt alle mit in der Hand. Wir alle zusammen können unserem Land helfen, den Weg aus dieser Krise zu finden. Und dieses Wir, das zählt jetzt." [Mehr...]

Berlin
Merkel will weiter keinen Termin für Exit nennen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will weiter keinen Termin für eine Lockerung der Corona-Einschränkungen nennen. Es sei "viel zu früh", um "auch nur an irgendeiner Stelle die strengen Regeln, die wir uns gegeben haben, schon wieder zu lockern", sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast, der außerplanmäßig schon am Freitag anstatt am Samstag veröffentlicht wurde. Sie würde "absolut unverantwortlich handeln", wenn sie "heute einfach einen konkreten Tag nennen würde, an dem die Maßnahmen aufgehoben, zumindest aber gelockert werden könnten", sagte Merkel. [Mehr...]

Berlin
CDU und CSU tragen europäischen Kurzarbeiter-Fonds mit

Die Unionsfraktion trägt den von der EU-Kommission geplanten neuen europäischen Kurzarbeiter-Fonds in der Coronakrise mit. "Wir sind als Unionsfraktion in dieser Situation der Meinung, dass es die Stunde der Solidarität ist", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Andreas Jung (CDU), dem "Handelsblatt". Die Union unterstütze einen "Dreiklang der Solidarität": mögliche Hilfen über den Euro-Rettungsfonds ESM, einen verstärkten Einsatz der Europäischen Investitionsbank (EIB) und auch den Vorschlag der EU-Kommission für den Kurzarbeiter-Fonds. [Mehr...]

Berlin
Wehrbeauftragter: Bundeswehr muss ihre Reserven schonen

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), will die Reserven der Bundeswehr für eine mögliche spätere Verschärfung der Coronakrise aufsparen. Der Einsatz von Bundeswehrsoldaten in der Coronakrise sei der "größte Einsatz im Inneren in der Geschichte der Bundeswehr", sagte Bartels dem "Spiegel". Die Truppe gebe Essen aus, richte Teststationen ein, fliege Intensivpatienten aus schlimmer betroffenen Teilen Europas ein und helfe mit ihren Krankenhäusern und Laborkapazitäten. [Mehr...]

Berlin
DIW-Ökonom: Abgaben für Reiche könnten 25 Milliarden Euro im Jahr bringen

Wohlhabende Bürger könnten jedes Jahr mit 20 bis 25 Milliarden Euro zusätzlich belastet werden, ohne dass dies die deutsche Wirtschaft schwächen würde. Das sagte Stefan Bach, Steuerexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), dem "Spiegel". Die Summe könnte je zur Hälfte durch eine einmalig festgelegte, aber über mehrere Jahre gezahlte Vermögensabgabe für die reichsten fünf Prozent sowie durch einen Corona-Solidaritätszuschlag auf die Einkommensteuer für Besser- und Hochverdiener zusammenkommen. [Mehr...]

Berlin
VAMV fordert Notfällpläne für Betreuung von Kindern

Der Verband der alleinerziehenden Mütter und Väter (VAMV) fordert Notfällpläne für die Betreuung von Kindern an Corona schwer erkrankter alleinerziehender Eltern. "Wenn eine Alleinerziehende unverzüglich ins Krankenhaus muss, haben wir ein ernsthaftes Problem", sagte die VAMV-Vorsitzende Daniela Jaspers dem "Spiegel". "Insbesondere wenn kein Kontakt mehr zum anderen Elternteil besteht." [Mehr...]

Berlin
GroKo-Politiker kritisieren Robert Koch-Institut

Politiker von Union und SPD üben Kritik am Robert Koch-Institut und dessen Chef, dem Veterinärmediziner Lothar Wieler. "Mal heißt es, die Lage entspanne sich, dann heißt es plötzlich wieder, wir stünden vor einer Lage wie in Italien", sagte Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Bärbel Bas, dem "Spiegel". Als Gesundheitspolitikerin habe sie zwar noch andere Informationsmöglichkeiten, andere Menschen hätten diese aber nicht. [Mehr...]

Berlin
Bundesregierung prüft Gesetz für V-Leute bei der Polizei

Die Bundesregierung prüft eine gesetzliche Regelung zum Einsatz von Vertrauenspersonen bei der Polizei. Das geht aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesjustizministerium Christian Lange (SPD) auf eine schriftliche Frage der Bundestagsabgeordneten Canan Bayram (Grüne) hervor. Bislang erfolgt der Einsatz von V-Personen bei der Polizei anders als bei V-Leuten des Verfassungsschutzes ohne eigene gesetzliche Grundlage. [Mehr...]

München
Allianz-Chef dringt auf europäischen Notfallfonds

Allianz-Chef Oliver Bäte fordert angesichts der Corona-Pandemie einen Notfallfonds der Versicherungsbranche. "Wir sollten in Europa eine gemeinsame Lösung finden, weil wir eine Gefahrengemeinschaft sind", sagte Bäte dem "Spiegel". Versicherer waren zuletzt in die Kritik geraten, weil sie auf dem Standpunkt stehen, dass ihre Policen Schäden aus der Coronakrise nicht abdecken. [Mehr...]

Berlin
Umweltministerin will Konjunkturprogramm für Klimaneutralität

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) warnt davor, die Anstrengungen für den Klimaschutz wegen der Coronakrise zu vernachlässigen. "Der Aufbau einer vollständig auf erneuerbaren Energien basierenden Wirtschaft" müsse im Fokus bleiben - auch wenn "aktuell die Bewältigung der Pandemie im Mittelpunkt" stehe, sagte Schulze dem "Spiegel". "Selbstverständlich werden wir Konjunkturprogramme nach der Coronakrise so konzipieren müssen, dass sie uns helfen, die Zukunftsherausforderungen unserer Volkswirtschaft zu meistern", forderte die Bundesumweltministerin. [Mehr...]

Berlin
Onlinehändlerverband fordert Regelungen für Warenabholung

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel fordert klare Regelungen, wie während der Pandemie im Internet oder telefonisch bestellte Ware in stationären Geschäften abgeholt werden kann. Denkbar wären etwa kontaktlose Übergaben an Parkplätzen, die zu den Läden gehören, oder an anderen gesonderten Flächen vor den Geschäften, sagte der Verband dem "Spiegel". Auch Einkaufszentren sollten solche Dienstleistungen anbieten dürfen. [Mehr...]

Wiesbaden
Coronakrise: Statistikämtern fehlen Preisermittler

Die deutschen Statistikbehörden befürchten Schwierigkeiten, die Verbraucherpreise für April in gewohnter Präzision ermitteln zu können. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Normalerweise schicken die Statistischen Landesämter rund 600 Personen, die sich etwas dazuverdienen möchten, in den ersten drei Wochen eines Monats bundesweit in Geschäfte, damit sie dort die Preise von etwa 700 Waren oder Dienstleistungen notieren. [Mehr...]

Berlin
Bisher 4,4 Milliarden Euro an Corona-Soforthilfen ausgezahlt

Der Run auf die Corona-Sofortzuschüsse hält an. Bis Freitagmittag seien bei den Landesförderbanken mindestens 1,42 Millionen Anträge auf Corona-Soforthilfen eingegangen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter den 16 Landeswirtschaftsministerien und Landesförderbanken. Etwa 520.000 davon seien bereits bewilligt und Zuschüsse in Höhe von 4,4 Milliarden Euro ausgezahlt oder zur Zahlung angewiesen worden. [Mehr...]

Frankfurt/Main
DAX lässt nach - MTU-Aktie kräftig im Minus

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 9.525,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,47 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere der Deutschen Börse mit kräftigen Kursgewinnen von über vier Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Fresenius und von Infineon. [Mehr...]

München
FC Bayern verlängert Vertrag mit Cheftrainer Flick

Der Fußball-Bundesligist FC Bayern München hat den Vertrag mit Cheftrainer Hansi Flick verlängert. Man habe sich auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2023 verständigt, teilte der Verein am Freitagnachmittag mit. "Der FC Bayern ist mit der Arbeit von Hansi Flick sehr zufrieden. Die Mannschaft hat unter ihm eine sehr gute Entwicklung genommen, spielt attraktiven Fußball, der sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt", sagte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. [Mehr...]

Köln
Guido Cantz: "Schadenfreude ist das, womit wir Erfolg haben"

Am Freitag präsentiert Moderator Guido Cantz die filmischen Highlights aus 40 Jahren "Verstehen Sie Spaß?". "Ich weiß nicht, ob es die Sendung in 40 Jahren noch gibt. Aber ich gehe jetzt mal das nächste Jubiläum an: 50 Jahre. Da glaube ich in jedem Fall dran, weil dieses Thema `versteckte Kamera` die Leute einfach interessiert. Auf dem Sofa sitzen und anderen dabei zusehen, wie sie reingelegt werden. Gleichzeitig weiß man, mir auf meinem Sofa kann nichts passieren. Diese Schadenfreude ist das, womit wir seit vier Jahrzehnten Erfolg haben", sagte Cantz den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Samstagsausgaben). [Mehr...]

Köln
Psychiater: Therapien finden weiterhin statt

Psychotherapien finden trotz des Kontaktverbots aufgrund der Coronakrise weiterhin statt. Wer eine schwere psychische Krankheit in Deutschland habe, der finde in den Psychiatrien Deutschlands Platz, sagte der ehemalige Leiter einer Kölner Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie, Manfred Lütz, am Freitag dem Deutschlandfunk. "Die haben Aufnahmepflicht und die Betten sind auch frei", so der Psychiater weiter. [Mehr...]

Berlin
Scholz plant Konjunkturpaket für Wiederaufbau

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant für die Zeit nach der Corona-Epidemie ein Anschubpaket für die Wirtschaft. "Das Schlimmste wäre, wenn man in einer Krise gegen die Krise anspart", sagte Scholz dem "Spiegel". Da müsse man "genau das Gegenteil tun". [Mehr...]

Dresden
Kretschmer lehnt Aufnahmestopp für Pflegeheime ab

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich gegen einen Aufnahmestopp für Pflegeheime ausgesprochen. "Wer neu in ein Pflegeheim kommt, muss vorher getestet werden. Das ist ein besseres Instrument als ein Aufnahmestopp", sagte Kretschmer den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Samstagsausgaben). [Mehr...]

Berlin
Menschenrechtsbeauftragte verlangt konsequente Minenräumung

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler, fordert anlässlich des Welttags für die Minenaufklärung und die Unterstützung von Antiminenprogrammen die konsequente Beseitigung von Sprengminen. "Noch heute stellt die Kontaminierung großer Flächen mit Minen und explosiven Kampfmittelrückständen viele Länder vor große Schwierigkeiten und Herausforderungen: selbst wenn Kriege und Konflikte lange vorbei sind, laufen Menschen noch immer Gefahr, durch die Rückstände verletzt oder getötet zu werden. Ich appelliere deshalb an alle betroffenen Regierungen und die internationale Gemeinschaft, ihre Anstrengungen zur Minen- und Kampfmittelräumung konsequent fortzusetzen und so die Lebensgrundlagen für die in Mitleidenschaft gezogenen Menschen wieder herzustellen", sagte Kofler am Freitag. [Mehr...]

Berlin
VZBV-Chef: Kunden sollen Sommerurlaub jetzt nicht zahlen müssen

Ob Menschen ihren Sommerurlaub antreten können, ist angesichts der Covid-19-Krise unklar: Viele Reisende müssten aber spätestens im Mai die letzte Rate für ihre Reise zahlen. "So lange nicht klar ist, ob im Sommer überhaupt wieder gereist werden kann, brauchen wir dringend eine Aussetzung der Zahlungspflicht", sagte Klaus Müller, Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Man könne doch Verbraucher "nicht zwingen, nach der Anzahlung jetzt auch noch die zweite Rate zu zahlen in dem Wissen, dass das Geld möglicherweise in einen Zwangskredit umgewandelt wird", so der VZBV-Chef weiter. [Mehr...]

Baden-Baden
Fler erklimmt Spitze der Album-Charts

Fler steht an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Das Album "Atlantis" des deutschen Rappers kletterte vom siebten auf den ersten Platz der Hitliste, gefolgt von "20 Jahre - Die einmalige Jubiläums-Show (Live aus Berlin)" des deutschen Allround-Musiker-Duos SDP, deren Album neu einstieg. [Mehr...]

Berlin
Grüne kritisieren mangelnde europäische Solidarität

Die Grünen dringen auf mehr europäische Solidarität. "Ein finanzieller Schutzschirm für Europa fehlt bisher komplett", sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock der "Welt" (Samstagausgabe). Ein solcher wäre ihrer Ansicht nach dringend erforderlich, um die Lage in Europa insgesamt zu beruhigen. [Mehr...]

Köln
Erzbistum Köln verlängert Gottesdienst-Aussetzung

Das Erzbistum Köln hat die zunächst bis zum 10. April befristete Aussetzung aller öffentlichen Gottesdienste über das Osterfest hinaus verlängert. "Da die Beschränkung des öffentlichen Lebens verlängert worden ist, werden auch wir uns daran orientieren", sagte der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). An Ostern und darüber hinaus würden die "Notlösungen" praktiziert, "die wir mit Gottesdienstübertragungen und Live-Streaming im Internet etabliert haben". [Mehr...]

Köln
Kardinal Woelki plädiert für Umdenken nach Coronakrise

Der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, setzt auf ein gesellschaftliches Umdenken für die Zeit nach der Coronakrise. "Ich hoffe, dass wir in dieser Zwangspause die Chance nutzen, über unser wirtschaftliches Handeln gründlich nachzudenken, dass wir unsere Maßlosigkeit und unsere Verirrungen erkennen und einen neuen Ausgleich ins Auge fassen: einen gerechteren Ausgleich zwischen Arm und Reich und einen vernünftigeren Ausgleich zwischen wirtschaftlichen Interessen und Umweltschutz", sagte Woelki dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe). Er unterstützte die Planungen für eine Exit-Strategie. [Mehr...]

Berlin
Grüne planen Online-Parteitag wegen Coronakrise

Als erste Partei in Deutschland planen die Grünen einen Online-Parteitag. "Wir wagen ein demokratisches Experiment: Am 2. Mai laden wir zu unserem ersten komplett digitalen Parteitag ein", sagte Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner dem "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Es werde ein kleiner Parteitag mit 100 Delegierten, alle nähmen per Video teil. [Mehr...]

Washington
US-Arbeitslosenquote im März gestiegen

Die Arbeitslosenrate in den USA ist im März auf 4,4 Prozent gestiegen. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Aufgrund der Coronakrise fielen dem Ministerium zufolge rund 701.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft weg. [Mehr...]

Berlin
Bundesregierung plant weitere Kredithilfen für Unternehmen

Die Bundesregierung will eine weitere riesige Summe zur Verfügung stellen, um Unternehmen mit Geld zu versorgen. Da die Kreditversorgung mithilfe der Hausbanken trotz der 90-prozentigen Abdeckung durch die staatliche Förderbank KfW nicht gut funktioniert, soll es nun Kredite ohne vorherige Prüfung geben: Dafür sei ein Gesamtvolumen von 300 Milliarden Euro im Gespräch, berichtet der "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) unter Berufung auf Wirtschaftskreise. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hatte zuvor im "Tagesspiegel" für den "Schweizer Weg mit einer unkomplizierten Vorauszahlung von 500.000 Franken" geworben. [Mehr...]

Berlin
Bericht: Sommersemester wird nicht verschoben

Die Bundesländer haben sich darauf geeinigt, das anlaufende Sommersemester trotz der Coronakrise nicht zu verschieben. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Länderkreise. Ein Vorschlag Thüringens, die Semesterzeit zu verlängern, damit vor allem auch alle praktischen Kurse stattfinden können, habe keine Mehrheit gefunden, berichtet die Zeitung weiter. [Mehr...]

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