Kulturstaatsminister Wolfram Weimer drängt auf mehr Transparenz im Musikstreaming.
„Wir brauchen eine faire Vergütung und mehr Transparenz im Musikstreaming“, sagte Weimer am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern mehrerer Labels der Pop-Musik. Professionelle Musiker müssten mit Streaming nennenswerte Einnahmen erzielen und diese nachvollziehen können. „In meinem Austausch mit den Labels ist deutlich geworden, dass auch sie sich dieser Problematik bewusst sind.“
Man sei sich einig, dass Branchenlösungen der beste Ansatz seien. „Deshalb habe ich die Labels dazu eingeladen, in den kommenden Monaten an einem Runden Tisch im Kanzleramt teilzunehmen“, so Weimer. Dort sollen Musiker gleichberechtigt mit Labels und Streamingdiensten am Tisch sitzen. Sein Ziel sei es, dass die Beteiligten gemeinsam zukunftsfähige Lösungen entwickeln, für mehr Fairness im System zu sorgen und um dadurch die Situation der Künstler zu verbessern, sagte der Staatsminister.
Bereits im Dezember 2025 hatte Weimer mit Musikern und Songwritern aus dem Bereich der Pop-Musik gesprochen. Nun kamen die Labels zu Wort. Für den kommenden Montag ist ein Treffen mit den Musikstreaming-Diensten geplant.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

