Sächsischer Wirtschaftsminister kritisiert geplante Stollenfolien-Abgabe

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat die vom Bundesumweltamt geplante Abgabenpflicht auf in Folie verpackte Stollen scharf kritisiert. Er bezeichnete die Einstufung als To-Go-Produkt als „modernen Schildbürgerstreich“ und „unnötige Bürokratie“, wie das sächsische Wirtschaftsministerium mitteilte.

Panter verwies auf die Leistungen sächsischer Stollenbäcker für Handwerk, Tradition und regionale Wertschöpfung.

Die weltberühmten Dresdner Christstollen würden durch zusätzliche, realitätsferne Hürden belastet, obwohl Betriebe bereits genug Ärgernisse im Alltag hätten. Der Minister betonte, dass der Umweltschutz zwar wichtig sei, dabei aber der gesunde Menschenverstand im Blick bleiben müsse.

Der sächsische Wirtschaftsminister kündigte an, bereits im Gespräch mit Bundesumweltminister Carsten Schneider zu sein, um eine praktikable Lösung zu erreichen.

Er setze sich entschieden dafür ein, dass diese „unsinnige Abgabe“ für Stollen nicht komme, so Panter abschließend.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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