Die Sozialdezernenten der drei sachsen-anhaltischen Oberzentren Dessau-Roßlau, Magdeburg und Halle haben sich im Dessauer Rathaus getroffen, um ihre Zusammenarbeit im Sozialbereich zu vertiefen. Wie die Stadt Dessau-Roßlau am Dienstag mitteilte, standen insbesondere die Schulsozialarbeit und ein gemeinsames Modellvorhaben im Pflegebereich im Mittelpunkt der Gespräche.
Ein Schwerpunkt lag auf der Bedeutung der Schulsozialarbeit als essenzieller Bestandteil der Bildungslandschaft.
Die Dezernenten betonten die gemeinsamen Ziele und die Dringlichkeit, bestehende Angebote zu verbessern, um den Bedürfnissen der Schüler gerecht zu werden. Bastian George, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses von Dessau-Roßlau, der an dem Treffen teilnahm, unterstützte diese Position.
Zudem bewarben sich die drei Städte gemeinsam um ein Modellvorhaben des Landesministeriums für die Entwicklung eines flächendeckenden Datentools im Pflegebereich.
Das Tool soll soziale Daten wie Altersverteilungen und Pflegebedürftigenzahlen erfassen, um bedarfsgerechter reagieren zu können. Der Antrag befindet sich aktuell in Prüfung, wobei nur etwa fünf von zahlreichen Bewerbungen ausgewählt werden.
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