Die Zahl der Asylsuchenden in Sachsen-Anhalt ist im August erneut deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums vom Mittwoch registrierte das Land im August nur noch 214 Asylzugänge, was einem Rückgang von rund 60 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.
„Die Migrationswende ist in vollem Gange“, sagte Landesinnenministerin Tamara Zieschang (CDU).
Seit Juni seien die Zugangszahlen regelrecht zurückgegangen, was die Kommunen ihrer Ansicht nach weiter entlaste. Im gesamten Jahr 2025 bis Ende August verzeichnete Sachsen-Anhalt insgesamt 1.953 Asylzugänge, 44 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2024.
Das Land kündigte an, die Landesaufnahmeeinrichtung in Magdeburg zum Jahresende zu schließen.
Grund seien die rückläufigen Zahlen und die vollständige Inbetriebnahme der neuen Einrichtung in Stendal. Bereits im Juni wurde die Außenstelle in Quedlinburg geschlossen.
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