Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) hat seine Verwaltungspraxis für Schwertransporte in Sachsen digitalisiert. Ab dem 1. Oktober ersetzen softwaregestützte Karten die bisherigen Negativlisten, wie das Landesamt mitteilte.
Die neuen digitalen Karten zeigen Einschränkungen bei Brücken mit begrenzter Tragfähigkeit und ermöglichen eine präzisere Einschätzung der Befahrbarkeit.
Die Umstellung betrifft flächendeckende Dauererlaubnisse in den Niederlassungsbereichen Plauen, Bautzen, Meißen und Chemnitz. Sie gilt für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis zu 68 Tonnen bei maximal 12 Tonnen Achslast, die eine Ausnahmegenehmigung für Bundes- und Staatsstraßen in Sachsen benötigen.
Bereits seit dem 1. September erfolgt die zentrale Bearbeitung der Stellungnahmen durch die LASuV-Zentrale in Dresden.
Die neue Praxis soll die Planbarkeit für Antragsteller verbessern, den administrativen Aufwand reduzieren und die Koordination innerhalb der Genehmigungsprozesse stärken. Gleichzeitig trägt sie zum Schutz der Infrastruktur vor Überlastung bei.
Für Einzel- und Kurzzeiterlaubnisse gelten weiterhin besondere Regelungen, etwa bei notwendiger Polizeibegleitung.

