Bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit hat der Zoll in Sachsen-Anhalt zahlreiche Verstöße aufgedeckt. Das Hauptzollamt Magdeburg teilte mit, dass bei Kontrollen in der Gastronomie und Hotellerie 11 Strafverfahren und 13 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden.
Zudem fanden die Beamten mehrere Anhaltspunkte für weitere Ermittlungen.
Bereits am 19. September hatte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls verdachtsunabhängige Prüfungen im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Insgesamt 73 Zöllner kontrollierten im Salzlandkreis, in den Landkreisen Harz und Mansfeld-Südharz sowie in Halle und Dessau-Roßlau 132 Personen aus 35 Unternehmen.
Dabei stellten sie 48 Sachverhalte fest, die weitere Prüfungen erforderlich machen.
In einigen Fällen bestehe der Verdacht auf Verstöße gegen ausländerrechtliche Vorschriften, teilte Carlo Lauben, Pressesprecher des Hauptzollamtes Magdeburg, mit. Zudem habe man Hinweise auf Nichteinhaltung von Mindestlohnvorschriften, Beitragsvorenthaltungen und Leistungsmissbrauch gefunden.
Der Zoll legt bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit ein besonderes Augenmerk auf Hotellerie und Gastronomie.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

