Die Theaterlandschaft in Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr nationale Auszeichnungen, überregionale Anerkennung und hohe Besucherzahlen verzeichnet. Das teilte die Staatskanzlei des Landes am Montag mit.
Demnach sei Theater in Sachsen-Anhalt ein zentraler Bestandteil des kulturellen Selbstverständnisses.
Kulturminister Rainer Robra (CDU) wertete 2025 als ein herausragendes Theaterjahr. Die Erfolge seien vor allem das Ergebnis der Arbeit der Künstler, der technischen Gewerke und aller Mitarbeiter auf und hinter der Bühne.
Das Theater Magdeburg wurde als „Theater des Jahres 2025“ ausgezeichnet, und seine Inszenierung „Krieg und Frieden“ zählte laut WELT zu den zwölf besten Bühnenstücken Deutschlands. Das Harztheater in Halberstadt landete mit Wagners „Die Walküre“ in der FAZ-Liste der zehn besten Opernproduktionen.
Mit 234 Theater- und Konzertbesuchen je 1.000 Einwohner liegt Sachsen-Anhalt über dem Bundesdurchschnitt.
Zudem wurden architektonische Projekte wie der umgestaltete Schlachthof in Naumburg, der jetzt als Theater dient, preisgekrönt. Die Wiedereröffnung des modernisierten Harzer Bergtheaters und langfristige Finanzierungsverträge für die Häuser sichern nach Angaben der Staatskanzlei die weitere Entwicklung.
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