DAX steigt auf neues Allzeithoch – Gold und Euro gewinnen ebenfalls

Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.405 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Besonders positiv lief es für die Aktien von Fresenius Medical Care, Fresenius und Beiersdorf. Abstriche verzeichneten dagegen die Papiere der Autobauer. Am unteren Ende der Kursliste tummelten sich BMW, Volkswagen, die Porsche Holding sowie Mercedes-Benz.

„Das Wackeln Trumps an der Unabhängigkeit der weltweit wichtigsten Notenbank treibt die Anleger in den sicheren Hafen Gold, aber auch in den deutschen Aktienmarkt“, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. Damit könne sich der positive Trend aus der ersten Handelswoche in Frankfurt fortsetzen und der Dax weiteren Boden gegenüber der Wall Street gutmachen.

„Der deutsche Leitindex erreicht damit allein in den ersten sieben Handelstagen des Jahres nun schon das fünfte Allzeithoch und bläst so auch für diejenigen zum Einstieg, die nach einem eher fruchtlosen zweiten Halbjahr 2025 bereits das Handtuch geworfen hatten. Auch blieben die von vielen erwarteten Gewinnmitnahmen an der psychologischen, runden Marke 25.000 aus und zwingen damit die Anleger in den Markt, die genau darauf gesetzt hatten. In Frankfurt nährt die Hausse einmal mehr die Hausse, auch weil internationale Investoren ihr Geld aus den USA abziehen und nach Alternativen suchen“, sagte Romar.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1678 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8563 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.622 US-Dollar gezahlt (+2,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 127,26 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,56 US-Dollar, das waren 22 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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