Sachsen hält an schriftlicher Division in Grundschulen fest

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus hat klargestellt, dass die schriftliche Division weiterhin in den Grundschulen des Freistaates gelehrt wird. Kultusminister Conrad Clemens (CDU) teilte am Montag mit, die Haltung in Sachsen sei klar: Man halte am schriftlichen Dividieren in der Grundschule fest.

Dies sei im 2025 aktualisierten Lehrplan für Mathematik als Lernziel verankert.

Hintergrund der Stellungnahme ist die Ankündigung des Kultusministeriums in Niedersachsen, auf die schriftliche Division im Primarbereich zu verzichten. Der sächsische Lehrplan orientiere sich hingegen an den 2022 überarbeiteten Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz.

Die schriftliche Division wird demnach in Klasse 4 im Lernbereich „Zahl und Operation“ behandelt, allerdings nur auf der grundlegenden Lernzielebene „Einblick gewinnen“.

Die Inhalte des Fachs Mathematik sind in den Lehrplan in mehrere Lernbereiche wie „Raum und Form“, „Zahl und Operation“ sowie „Größen und messen“ gegliedert. Mit der Aktualisierung des Lehrplans wurde laut Ministerium die Aufgabe der Grundschule, Basiskompetenzen im Fach Mathematik zu sichern, nochmals verdeutlicht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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