Die Wärmeproduzenten in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Wärme an Letztverbraucher abgegeben. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, stieg die Abgabe von rund 7,9 Millionen Megawattstunden im Jahr 2023 auf gut 9 Millionen Megawattstunden im Jahr 2024.
Das entspricht einem Zuwachs von 13,9 Prozent.
Maßgeblich für den Anstieg verantwortlich waren die Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden. Diese größte Abnehmergruppe steigerte ihre Wärmeabnahme von etwa 4,7 Millionen auf rund 6,2 Millionen Megawattstunden, was einem Plus von 32,3 Prozent entspricht.
Bei den Haushaltskunden, einschließlich Wohnungsgesellschaften, ging die abgenommene Menge hingegen leicht um 2,9 Prozent auf knapp 1,9 Millionen Megawattstunden zurück.
Die sogenannten sonstigen Letztverbraucher nahmen mit rund 951.000 Megawattstunden sogar 27,1 Prozent weniger Wärme ab als im Vorjahr. Die Wärmeversorger betrieben im Land 2024 insgesamt 181 Wärmenetze mit einer Trassenlänge von 1.520 Kilometern.
Die installierte thermische Speicherkapazität blieb mit 2.804 Megawattstunden nahezu unverändert.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

