Das Netzwerk der sächsischen Klimaschulen ist um 17 neue Mitglieder gewachsen. Das teilten die Staatsministerien für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz sowie für Kultus am Donnerstag mit.
Insgesamt wurden bei der 9. Klimaschulkonferenz im Sächsischen Landtag 23 Schulen ausgezeichnet, darunter sechs, die nach fünf Jahren erfolgreicher Arbeit rezertifiziert wurden. Das landesweite Netzwerk umfasst damit nun 60 aktive Schulen.
Wirtschaftsminister Dirk Panter bezeichnete die Klimaschulen als ‚Zukunftswerkstätten‘, in denen die nächste Generation mit Kreativität und Tatkraft Verantwortung übernehme.
Kultusminister Conrad Clemens kündigte an, das Netzwerk bis 2030 auf 100 Schulen ausbauen zu wollen. Ein neuer Schwerpunkt soll künftig in der engeren Zusammenarbeit mit der sächsischen Wirtschaft liegen, etwa durch Praktika und Projekte zur Berufsorientierung im Bereich der ‚Green Economy‘.
Schulen, die sich der Initiative anschließen möchten, können sich noch bis zum 31. März bewerben.
Das Programm unterstützt Schulen dabei, Klimaschutz und Klimaanpassung als ‚Whole-School Approach‘ dauerhaft im Schulalltag zu verankern. Dazu gehören fachliche Beratung, finanzielle Unterstützung und Fortbildungen.
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