Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt ist im aktuellen Schuljahr erstmals seit über einem Jahrzehnt leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, werden an den 850 Schulen 211.854 Kinder und Jugendliche unterrichtet, das sind 45 weniger als im Vorjahr.
Damit endet eine seit dem Schuljahr 2010/11 anhaltende Phase steigender Schülerzahlen.
Den Rückgang verursacht vor allem die Entwicklung an den Grundschulen. Dort sank die Zahl der Schüler um 1.332 auf 77.466. An den weiterführenden Schulen stiegen die Zahlen dagegen meist leicht an: An Sekundarschulen lernen 41.859 (+438), an Gemeinschaftsschulen 17.907 (+303) und an Gymnasien 51.855 (+102) Schüler.
Die Zahl der ausländischen Schüler stieg um 1.296 auf 24.609, ihr Anteil beträgt nun 11,6 Prozent.
An den öffentlichen berufsbildenden Schulen werden nach vorläufigen Angaben 39.801 Schüler unterrichtet, ein minimaler Rückgang um 48. Auch hier stieg die Zahl der ausländischen Jugendlichen, und zwar um 375 auf 5.610. Die häufigsten Staatsangehörigkeiten unter den ausländischen Schülern sind syrisch, ukrainisch und afghanisch.
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