Die Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt ist im Januar saisonbedingt gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, waren im Berichtsmonat 94.670 Menschen arbeitslos gemeldet.
Das sind 6.109 Personen mehr als im Dezember und 2.875 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,5 Prozent.
Der Anstieg sei überwiegend auf das Auslaufen befristeter Beschäftigungen, das Ende von Saisonverträgen nach dem Weihnachtsgeschäft und witterungsbedingte Winterpausen im Bau zurückzuführen, erklärte Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion.
Gleichzeitig zeige sich zunehmend die konjunkturelle Schwäche. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibe mit rund 18.000 offenen Stellen jedoch hoch.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag im November bei etwa 795.000, was einem Rückgang von 6.900 im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.
Die sogenannte Unterbeschäftigung, die auch Personen in Maßnahmen oder mit Sonderstatus erfasst, stieg leicht auf 114.858. In den Jobcentern wurden 118.405 erwerbsfähige Leistungsberechtigte betreut.
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