Arbeitslosigkeit in Sachsen zum Jahresbeginn gestiegen

Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im Januar saisonbedingt gestiegen. Wie die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, waren im Freistaat rund 157.500 Menschen ohne Arbeit, was einer Quote von 7,3 Prozent entspricht.

Im Vergleich zum Vormonat Dezember stieg die Zahl um etwa 9.200 Personen, gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2025 waren es 8.200 Arbeitslose mehr.

Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, führte den Anstieg auf Kündigungen und Befristungen zum Jahresende, beendete Fördermaßnahmen und die angespannte wirtschaftliche Lage zurück. Er betonte jedoch, dass viele der nun arbeitslosen Menschen gut qualifiziert seien und Chancen für suchende Arbeitgeber böten.

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter betreuen im Freistaat 61.509 beziehungsweise 95.978 Arbeitslose.

Die Arbeitslosenquote erreichte mit 7,3 Prozent den höchsten Stand in einem Januar seit 2017. Die regionalen Unterschiede sind groß: Während der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 5,9 Prozent die niedrigste Quote aufweist, liegt die Stadt Chemnitz mit 9,8 Prozent an der Spitze. Den stärksten prozentualen Anstieg im Monatsverlauf verzeichnete der Vogtlandkreis mit plus 9,5 Prozent.

Den Unternehmen in Sachsen stehen aktuell rund 30.350 gemeldete freie Stellen gegenüber.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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