Die Polizeidirektion Dresden hat am Freitag einen Großeinsatz mit rund 900 Beamten im Zusammenhang mit den Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg durchgeführt. Wie die Polizei mitteilte, verliefen die meisten Veranstaltungen, darunter Gedenkfeiern auf Friedhöfen und eine große Menschenkette durch die Innenstadt, weitgehend störungsfrei.
Lediglich am Rande der Menschenkette auf dem Neumarkt entrollten etwa zwei Dutzend Personen ein Banner, dessen Inhalt sich gegen das Gedenken richtete.
Die Polizei prüft hier einen möglichen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Auch der Leiter der Polizeidirektion, Polizeipräsident Lutz Rodig, reihte sich in die Menschenkette unter dem Motto ‚Gemeinsam Haltung zeigen.
Jeden Tag‘ ein.
Im Rahmen des Einsatzes, bei dem die Dresdner Polizei von der sächsischen Bereitschaftspolizei und Kollegen aus Sachsen-Anhalt unterstützt wurde, leiteten die Beamten drei Ermittlungsverfahren ein. Dabei handelt es sich um zwei Fälle von Körperverletzung und einen Fall von Beleidigung.
Die abschließende Versammlung am Abend auf dem Altmarkt verlief ohne Vorkommnisse.
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