DRK fordert bessere Finanzierung für Freiwilligendienste – Kritik an zu geringem Taschengeld

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mahnt mit Blick auf die Pläne der Bundesregierung für einen Umbau der Freiwilligendienste eine bessere Finanzierung an.

„Derzeit scheitert das Absolvieren eines Freiwilligendienstes noch häufig am zu geringen Taschengeld, sodass sich viele junge Menschen einen Freiwilligendienst nicht leisten können“, sagte die stellvertretende Leiterin des Bereichs Jugend und Wohlfahrtspflege, Nadja Saborowski, der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Für die Träger wie das DRK ist es wichtig, dass es endlich eine ausreichende und überjährige Finanzierung gibt, um Stabilität und Verlässlichkeit auch für die Angestellten und die Einrichtungen zu schaffen.“

Zugleich begrüßte sie die Ankündigung von Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien (CDU), noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf vorzulegen. „Eine starke zivile Entsprechung zum Wehrdienst ist dringend erforderlich, um das gesellschaftliche Engagement zu erhöhen und die Gesellschaft krisenfester zu machen“, so Saborowski. „Es wird auf die konkrete Ausgestaltung ankommen, ob es zu einem wirklichen Fortschritt bei den Freiwilligendiensten kommt.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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