Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat im Burgenlandkreis einen Förderbescheid in Höhe von rund 124,4 Millionen Euro überreicht. Wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte, ist das Geld für die Entwicklung eines interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiets an der A9 und B91 vorgesehen, an dem die Städte Weißenfels, Hohenmölsen und Lützen beteiligt sind.
Schulze sagte, mit dem Projekt würden echte Perspektiven für den Süden Sachsen-Anhalts geschaffen.
Es entstehe Raum für Unternehmen, Investitionen und gute Arbeitsplätze, von dem die Menschen vor Ort und der Wirtschaftsstandort insgesamt profitieren würden.
Das Vorhaben wird aus Bundes- und Landesmitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen finanziert. Auf rund 300 Hektar sollen Perspektiven für etwa 4.000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Der Standort soll unter anderem mit grünem Strom aus der Region versorgt und perspektivisch an das bundesweite Wasserstoff-Kernnetz angebunden werden, hieß es.
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