Sachsen stellt für die Modernisierung seiner Schulen insgesamt fast eine Milliarde Euro bereit. Das teilte das sächsische Kultusministerium am Mittwoch mit.
Die sogenannte ‚Schulbau-Milliarde‘ setzt sich aus Mitteln des Bundes, des Freistaates, der Kommunen und freier Träger zusammen und soll für einen Modernisierungsschub sorgen.
Konkret stehen rund 817 Millionen Euro für den kommunalen Schulhausbau zur Verfügung, davon 490 Millionen Euro aus dem Sondervermögen ‚Infrastruktur und Klimaneutralität‘ des Bundes. Für Schulen in freier Trägerschaft sind weitere 131 Millionen Euro vorgesehen.
Zusätzlich kommen bis zu 205 Millionen Euro aus dem Startchancen-Programm des Bundes hinzu. Kultusminister Conrad Clemens betonte, man sorge dafür, dass das Geld schnell vor Ort ankomme.
Die Schulträger haben nun bis zum 1. September 2026 Zeit, ihre Planungen voranzutreiben und Anträge zu stellen.
Für die bis dahin eingereichten Vorhaben stehen zunächst 343 Millionen Euro bereit. Ein zweiter Antragsstichtag für die verbleibenden 147 Millionen Euro folgt am 1. September 2027.
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