Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Sachsen-Anhalt sind im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Landesamt am Dienstag mit.
Der Indexstand für konventionell gefertigte Wohngebäude lag bei 143,1 Punkten, bezogen auf das Basisjahr 2021.
Im Vergleich zum Vormonat November 2025 verteuerten sich die Bauleistungen um 1,9 Prozent. Besonders stark stiegen die Preise für Zimmer- und Holzarbeiten mit einem Plus von 7,5 Prozent zum Vorjahr.
Auch Erdarbeiten wurden mit 5,6 Prozent deutlich teurer. Bei Ausbauarbeiten verzeichneten Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen den höchsten Anstieg von 9,3 Prozent.
Als Hauptgründe für die Preisentwicklung nannten die befragten Unternehmen Lohnanpassungen nach der Erhöhung des Mindestlohns zu Jahresbeginn sowie weiter steigende Materialkosten.
Schönheitsreparaturen erreichten mit einem Indexstand von 154,4 Punkten den höchsten Wert, was einer Steigerung von 6,1 Prozent entspricht.
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