Die Linke Sachsen hat sich hinter die Forderungen des Landes-Schüler-Rates nach einer grundlegenden Bildungsreform gestellt. Die Partei kritisierte, dass seit Jahren notwendige Veränderungen im Schulsystem verschleppt worden seien, wie die stellvertretende Landesvorsitzende Anja Apel am Mittwoch mitteilte.
Konkret fordert die Partei den Ausbau der Schulsozialarbeit, echte Inklusion für alle Schüler sowie mehr politische Bildung und demokratische Beteiligung.
Zudem müssten verpflichtende Gedenkstättenbesuche und Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Lehrplänen verankert werden. Apel, eine ehemalige Lehrerin, verwies darauf, dass vom Prozess „Bildungsland Sachsen 2030“ vor zwei Jahren nur wenige der über hundert Fachvorschläge umgesetzt worden seien.
Die Linke setzt sich besonders für den Ausbau von Gemeinschaftsschulen ein, der bisher an bürokratischen Hürden gescheitert sei.
In den Haushaltsverhandlungen habe die Partei bereits eine Million Euro für Gedenkstättenfahrten sichern können. Apel betonte, dass Politik und Staat in der Pflicht stünden, die Nöte der Schüler ernst zu nehmen und zu handeln.
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