DAX verliert 0,5 Prozent trotz besserer ZEW-Konjunkturerwartungen

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.630 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Sartorius, Porsche und Zalando, am Ende Symrise, Beiersdorf und Bayer.

Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren waren zuvor besser als erwartet ausgefallen – sie sorgten aber nicht für einen deutlichen Impuls.

„Im laufenden Monat hat der ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen entgegen der Konsensschätzung zugelegt“, sagte Ralf Umlauf von der Helaba. Zwar habe der Saldo der Lageeinschätzungen nachgegeben und die Indikationen für das kommende Ifo-Geschäftsklima Deutschland sei per saldo leicht negativ, der Anstieg des Erwartungssaldos aber lasse hoffen, dass im Verlauf der kommenden Quartale eine konjunkturelle Belebung einsetze. „Die Zinssenkungserwartungen hinsichtlich der EZB werden demnach gedämpft bleiben.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1804 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8472 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,26 US-Dollar; das waren 18 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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