Millionenschäden durch Cybertrading-Betrug in Sachsen

Im Freistaat Sachsen sind in den vergangenen Jahren hohe Schäden durch Cybertrading-Betrug entstanden. Wie das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen am Freitag mitteilte, erbeuteten die Täter im Zeitraum von 2018 bis 2024 mehr als 217 Millionen Euro.

Die Polizei warnt eindringlich vor unseriösen Geldanlagen im Internet und gibt Hinweise, wie man sich vor solchen Betrugsmaschen schützen kann.

Die Betrüger agieren häufig in sozialen Netzwerken und locken mit vermeintlichen Aktienclubs, die hohe Gewinne durch tagesaktuellen Aktien- oder Kryptowährungshandel versprechen. Interessierte werden in exklusive WhatsApp-Gruppen aufgenommen, wobei der Eindruck vermittelt wird, man sei persönlich ausgewählt worden.

Mittlerweile sind auch Fälle bekannt geworden, in denen Werbeanzeigen mit Bildern von Prominenten geschaltet werden, die ahnungslose Bürger mit falschen Versprechungen ködern.

Die Polizei gibt folgende Hinweise, um unseriöse Geldanlagemöglichkeiten zu erkennen: Vorsicht bei unaufgeforderten Kontakten über WhatsApp, Telegram, Telefon oder soziale Netzwerke. Misstrauen bei Versprechen hoher Gewinne mit geringem Risiko.

Druck & Zeitzwang sind typische Manipulationstaktiken. Professionell wirkende Plattformen können gefälscht sein.

Vorsicht, wenn Gebühren oder Steuern verlangt werden, um angebliche Gewinne freizuschalten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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