Israel und Iran setzen Raketenangriffe fort – Tote und Schäden auf beiden Seiten

Die gegenseitigen Angriffe von Israel und dem Iran haben sich in der Nacht zum Sonntag fortgesetzt. Der Iran führte mindestens zwei Raketenangriffe auf Israel durch, wobei es in Haifa, Tel Aviv und Jerusalem zu Explosionen gekommen sein soll. Das Ausmaß der Schäden war zunächst unklar.

Im Iran soll derweil ein Öllager durch Israel getroffen worden sein. Auch das Gebäude des iranischen Verteidigungsministeriums wurde angegriffen. Über Nacht seien zudem Raketenwerfer im Iran identifiziert und angegriffen worden, teilte das israelische Militär mit. Am Sonntagmorgen habe man eine weitere Reihe von Angriffen auf Lager- und Raketenabschussanlagen im Westen des Iran durchgeführt.

Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden in Israel über Nacht mindestens sieben Menschen getötet, teilweise wurde in Medienberichten auch eine etwas höhere Zahl genannt. Im Iran war am Freitag von 78 Toten die Rede, neuere offizielle Zahlen gab es zunächst nicht.

US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran derweil mit einer harten Reaktion bei einer Attacke auf US-Einrichtungen und -Personal. „Wenn wir in irgendeiner Form vom Iran angegriffen werden, werden die gesamte Stärke und Macht der US-Streitkräfte mit einer noch nie dagewesenen Wucht über euch hereinbrechen“, schrieb er bei seinem Netzwerk Truth Social.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Landkreistag-Präsident Brötel: Kommunen droht 100-Milliarden-Defizit und Kreditstopp durch Banken

    Der Deutsche Landkreistag (DLT) hat vor einer Explosion der kommunalen Defizite und dem ruinösen Abbau von Infrastruktur gewarnt. DLT-Präsident Achim Brötel prophezeit ein Minus von 100 Milliarden Euro und mehr.…

    Kerosinkrise: Deutsche Flughäfen befürchten Flugstreichungen für 20 Millionen Passagiere im Sommer

    Angesichts der anhaltenden Kerosinkrise rechnen die deutschen Flughäfen damit, dass im Sommer bis zu 20 Millionen Passagiere von Flugstreichungen betroffen sein könnten.„Es ist zu befürchten, dass vor allem bei Low-Cost-Airlines…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert