Friedrich Merz lehnt Putins Vermittlungsangebot im Israel-Iran-Konflikt ab

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat das Vermittlungsangebot von Russlands Präsident Wladimir Putin im Konflikt zwischen Israel und dem Iran zurückgewiesen.

„Ich sehe persönlich nicht, dass der russische Staatspräsident in diesem Konflikt eine vermittelnde Rolle spielen könnte“, sagte Merz am Montag am Rande des G7-Gipfels in Kanada. „Es wäre gut, wenn Russland seinen Krieg in der Ukraine beendet“, fügte der Kanzler hinzu.

Für das Treffen kündigte Merz einen Vorschlag der europäischen G7-Staaten für das Abschlusspapier an, „in dem wir noch einmal betonen, dass Iran unter keinen Umständen in den Besitz von atomwaffenfähigem Material kommen darf“. Zudem werde man das „Selbstverteidigungsrecht Israels“ hervorheben und über Möglichkeiten für eine diplomatische Lösung sprechen.

Foto: Michael Kappeler/Pool via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Trump betont US-Waffenvorräte

    US-Präsident Donald Trump stellt seine Anhänger auf einen möglicherweise länger dauernden Krieg gegen den Iran ein.Die Munitionsvorräte der Vereinigten Staaten seien in der mittleren und oberen mittleren Qualitätsstufe noch nie…

    Forsa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen lehnt US-Israel Angriffe im Iran ab

    Eine klare Mehrheit der Bundesbürger hält den militärischen Angriff der USA und Israels auf Ziele im Iran nicht für richtig.57 Prozent sprechen sich dagegen aus, nur 29 Prozent dafür. 14…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert