Sachsen intensiviert den Kampf gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung im Kryptobereich mit künstlicher Intelligenz. Das teilte das Finanzministerium am Mittwoch mit.
Eine gemeinsam mit der Hochschule Mittweida entwickelte Software soll Transaktionen mit Kryptowerten nachverfolgen und analysieren können.
Die Software wird laufend weiterentwickelt und soll Steuerfahnder bei der Aufdeckung von Finanzkriminalität unterstützen. Finanzminister Christian Piwarz (CDU) sagte, damit erhalte die Steuerfahndung ein effektives Instrument für faire Steuerfestsetzungen.
Zusätzlich kommt eine kommerzielle Software zum Einsatz, die Prüfprozesse effizienter gestaltet.
Ab 2027 müssen Kryptodienstleister Transaktionsdaten ihrer Kunden an Steuerbehörden melden. Diese Informationen werden auch zwischen EU-Mitgliedstaaten ausgetauscht.
Piwarz erklärte, mit moderner Analysetechnik und europäischer Kooperation sorge der Staat dafür, dass es auch im digitalen Raum keine rechtsfreien Räume gebe.
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