Die Lukaskirche in Zwickau-Planitz erhält 440.000 Euro aus dem sächsischen Denkmalpflegeprogramm für die Sanierung ihres 60 Meter hohen Turms. Das teilte das sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung am Donnerstag mit.
An der Süd- und Westseite des Kirchturms werden beschädigte Bereiche zurückgebaut und durch Elbsandstein ersetzt, zudem wird das Mauerwerk stabilisiert.
Staatsministerin Regina Kraushaar (CDU) überreichte den Förderbescheid am Donnerstag an Pfarrer Michael Schünke.
„Die Lukaskirche ist heute ein lebendiger Treffpunkt“, sagte Kraushaar. Es sei wichtig, Kirchen als Orte des Glaubens und als Kulturdenkmale zu bewahren, um den Menschen Räume für Begegnungen zu schaffen, so Kraushaar.
Die zwischen 1872 und 1876 erbaute neugotische Basilika war nach 1968 zwei Jahrzehnte lang ungenutzt und verfiel.
Seit 1992 wird sie schrittweise saniert. 2023/2024 wurde bereits die Turmfassade an Ost- und Nordseite instandgesetzt.
Das Sonderprogramm Denkmalpflege fördert regelmäßig 75 Prozent des denkmalbedingten Mehraufwands.
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