Das sächsische Kulturministerium hat die Vorbereitungen für eine Novellierung des Kulturraumgesetzes aufgenommen. Grundlage ist ein Bericht einer eigens eingesetzten Arbeitsgruppe, den die Staatsregierung am Dienstag zur Kenntnis genommen hat, wie das Ministerium mitteilte.
Die Evaluation hatte Kulturministerin Barbara Klepsch im Herbst 2024 angestoßen.
Die Arbeitsgruppe aus Vertretern von Verbänden, Kommunen und Ministerien prüfte die bestehenden Strukturen und die Mittelverteilung. Ein zentrales Thema war die auskömmliche Finanzierung der Kulturräume und der von ihnen geförderten Einrichtungen, darunter kommunale Theater und Orchester.
Besondere Herausforderungen im ländlichen Raum sowie Themen wie Bürokratieabbau und Digitalisierung wurden ebenfalls behandelt.
Der Bericht wird am Donnerstag an den Landtag übermittelt. In den kommenden Monaten soll unter Federführung des Ministeriums ein Novellierungsvorschlag erarbeitet werden.
Parallel läuft der Strategieprozess ‚Zukunft Kulturland Sachsen 2030‘, der von einem Beirat begleitet wird. Die weitere Ausgestaltung soll mit der kommunalen Ebene und der Kulturlandschaft beraten werden.
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