Sachsens Talsperrenverwaltung investierte 120 Millionen Euro in Wasserinfrastruktur

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat im abgelaufenen Jahr rund 120 Millionen Euro in die Instandhaltung und den Ausbau der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur investiert. Das teilte die Behörde am Dienstag mit.

Schwerpunkte waren die Unterhaltung von Talsperren und Flüssen, die Beseitigung von Hochwasserschäden sowie der präventive Hochwasserschutz. Die Mittel stammen vom Freistaat sowie aus Bundes- und EU-Programmen.

Hydrologisch war das Jahr 2025 erneut sehr trocken, mit Niederschlägen von nur etwa 80 Prozent und Zuflüssen zu den Stauanlagen von rund 52 Prozent des langjährigen Mittels.

Die Behörde betonte die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels. Um die Trinkwasserversorgung auch künftig zu sichern, würden Anpassungsstrategien umgesetzt, darunter technische Maßnahmen an den Talsperren und der Ausbau der Verbundsysteme.

Ein besonderes Augenmerk liege darauf, dass sich die Speicher über den Winter wieder auffüllen.

Abgeschlossen oder vorangetrieben wurden 2025 zahlreiche Hochwasserschutzprojekte, etwa in Döbeln, Burkhardtsdorf und Aue. Am Polder Löbnitz im Landkreis Nordsachsen schützt ein neuer Ringdeich nun Schnaditz vor einem HQ100-Hochwasser.

Für 2026 kündigte die Behörde an, die Klimaanpassung der Stauanlagen weiter voranzutreiben und bestehende Hochwasserschutzanlagen zu modernisieren. Zum Tag des Wassers am 22. März lädt die Verwaltung zu einer Veranstaltung an der 50-jährigen Talsperre Gottleuba ein.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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