Sachsen-Anhalt treibt den Ausbau seines Sirenennetzes für den Katastrophenschutz weiter voran. Das teilte das Innenministerium in Magdeburg mit.
Seit 2021 seien bereits rund 180 neue Sirenen beschafft und etwa 40 weitere modernisiert worden. Bund und Land hätten die Städte und Gemeinden dabei mit einer Pauschalförderung von 100 Prozent unterstützt.
Insgesamt hätten 101 Kommunen im Land seit 2021 333 Förderanträge gestellt, die alle bewilligt worden seien.
Das Gesamtinvestitionsvolumen liege bei rund 4,1 Millionen Euro. Davon habe das Land Sachsen-Anhalt bislang etwa 1,1 Millionen Euro und der Bund rund drei Millionen Euro bereitgestellt.
Innenministerin Tamara Zieschang betonte, dass Sirenen wegen ihrer Lautstärke und Reichweite ein besonderes Warnmittel seien.
Trotz der rund 2.000 vorhandenen Sirenen im Bundesland sei die Anzahl aus Sicht des Ministeriums nicht ausreichend. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse und geopolitischer Unsicherheiten sei der Bevölkerungsschutz eine Kernaufgabe.
Für 2026 sei eine Landesförderung von 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Ab 2027 sollen zusätzlich Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur für den weiteren Ausbau fließen.
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