Brandanschlag auf Berliner Stromnetz: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen wegen Terrorverdachts

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Teilen Berlins übernommen.

Das teilte der Generalbundesanwalt am Dienstag mit. Es bestehe der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe.

Am Morgen des 3. Januar war an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal ein Feuer ausgebrochen, das wichtige Versorgungsleitungen zerstörte. Der Brand führte zu einem Stromausfall im Südwesten Berlins, von dem in der Spitze mehr als 45.000 Haushalte betroffen waren. Auch Pflegeeinrichtungen für alte und kranke Menschen waren von dem Blackout betroffen.

Bis Dienstag, dem vierten Tag des Stromausfalls, waren noch rund 25.500 Haushalte und 1.200 Geschäfte und Firmen ohne Strom. Der Betreiber kündigte an, dass bis Donnerstagnachmittag alle Betroffenen wieder versorgt sein sollen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bafög: Forschungsministerium erwartet 2027 nur noch 278.000 Geförderte trotz Novelle

    Das Bundesforschungsministerium rechnet damit, dass die Zahl der Bafög-Bezieher im kommenden Jahr zurückgehen wird. Das geht aus Antworten des Ministeriums auf Fragen der Grünen-Bundestagsabgeordneten Paula Piechotta hervor, über die die…

    Champions League: FC Bayern gewinnt 5:0 gegen Bodö/Glimt, RB Leipzig verliert 1:4 bei Como

    Der FC Bayern München hat am 1. Spieltag der Champions-League-Ligaphase in München 5:0 gegen den FK Bodö/Glimt gewonnen, RB Leipzig hat zeitgleich bei Como 1907 mit 1:4 verloren.Die Bayern hatten…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert