Berlin bleibt in „Großschadenslage“ nach Anschlag auf Stromversorgung

Auch nach der Wiederherstellung der Stromversorgung im Südwesten Berlins befindet sich die Hauptstadt weiter in einer „Großschadenslage“. „Sie ist erst beendet, wenn ich das bekannt gebe“, sagte die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Mittwoch. „Ich habe diese Lage ausgerufen, ich werde sie auch beenden.“

Mit Blick auf die Täter ergänzte Spranger, dass deren Vorgehen „menschenverachtend“ sei. „Sie haben es in Kauf genommen, dass insbesondere ältere Menschen in Lebensgefahr geraten.“ Die Ermittlungen liegen mittlerweile bei der Bundesanwaltschaft. Sie stehe zudem mit dem Verfassungsschutz in Kontakt, so Spranger.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bekräftigte unterdessen, dass es sich bei dem Vorfall nicht nur um einen „kleinen Brandanschlag“ gehandelt habe. Sondern es sei „ein terroristischer Anschlag einer linksextremen Organisation“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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