Arbeitslosigkeit unter Führungskräften erreicht Höchststand seit 2015

Der Personalabbau in deutschen Unternehmen trifft Manager und Führungskräfte mit voller Wucht. Das zeigen Analysen der Bundesagentur für Arbeit, über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.

Unter den insgesamt rund 2,9 Millionen Arbeitslosen in 2025 waren demnach durchschnittlich rund 49.000 Personen mit Führungsverantwortung aus allen Branchen als arbeitssuchend gemeldet. 2024 waren es im Schnitt rund 43.000 Führungskräfte. Das ist ein Anstieg um 14 Prozent binnen Jahresfrist – und bedeutet einen Höchststand seit 2015.

Die Dunkelziffer ist bei dieser Berufsgruppe hoch. Viele Trennungen werden diskret in Vorruhestandsregelungen mit anschließendem Renteneintritt abgewickelt oder Bereichs- und Abteilungsleiter, deren Stellen abgebaut werden, machen sich beruflich selbstständig. Beide Gruppen tauchen in der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht auf.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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